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IMMOBILIEN: Zug Estates steigert Gewinn vor Neubewertung – und öffnet sich für Publikum

Der langjährige Verwaltungsrat Heinz Buhofer hört auf. Mit seinem Rücktritt ändert sich die Aktionärsstruktur.
Grundsteinlegung bei der Suurstoffi in Rotkreuz. (Bild: Werner Schelbert (22. Februar 2018))

Grundsteinlegung bei der Suurstoffi in Rotkreuz. (Bild: Werner Schelbert (22. Februar 2018))

Rainer Rickenbach

Heinz M. Buhofer hat das Immobilienunternehmen Zug Estates schon wesentlich geprägt, als es noch MZ-Immobilien hiess. So ging die Firma unter seiner Führung vor 6 Jahren an die Börse.

Wie bereits vor einem Jahr angekündigt, tritt Buhofer an der diesjährigen Generalversammlung aus dem Verwaltungsrat zurück. Mit dem Ende seiner Ära ist auch eine Öffnung des Aktionariates für die Publikumsaktionäre verbunden. Der Weg dazu führt über ein freiwilliges Angebot zur Umwandlung von Stimmrechtsaktien in börsenkotierte Publikumsaktien.

Teil der Familienaktien wird zu Publikumsaktien

Das Inserat für das Angebot ist heute in den Zeitungen publiziert. Bis jetzt waren Stimmrechtsaktien mit dem Gesamtnennwert von 4,87 Millionen Franken nicht kotierte Namenaktien, die sich im Besitz der Familien Buhofer, Stöckli und Weber befinden. Weitere Aktien mit dem Nennwert von insgesamt 7,87 Millionen Franken sind börsengehandelte Publikumsaktien. Die drei Familien bieten nun einen schönen Teil ihrer Aktien zum Umwandlung in Publikumsaktien an. Kommt sie vollumfänglich zu Stande, dürften noch Stimmrechtsaktien im Gesamtnennwert von 1,22 Millionen Franken im Besitz der Familien verbleiben. Die Nennwertsumme der an der Börse gehandelten Publikumsaktien steigt auf 11,5 Millionen Franken. Die drei Familien Buhofer, Stöckli und Weber, die auch börsenkotierte Aktien besitzen, verfügen gemeinsam weiterhin über die Stimmenmehrheit.

«Ziel der Umwandlung ist, den Publikumscharakter der Gesellschaft zu stärken, diese weiter zu öffnen», erklärte Verwaltungsratspräsident Beat Schwab gestern am Rande der Bilanzmedienkonferenz von Zug Estates. Einheitliche Namenaktien seien indes kein Thema, da sich das Unternehmen mit dem bisherigen Modell langfristig besser orientieren könne, sagte er weiter. Zug Estates besitzt die beiden Immobilien mit dem Einkaufszentrum sowie Wohnungen und Büros in der Metalli Zug sowie das Wohn-, Schul- und Büroareal Suurstoffi in Rotkreuz.

Zug Estates hat im vergangenen Jahr unter dem Strich wegen tieferer Neubewertungsgewinne weniger verdient, bleibt operativ aber in der Spur. Der Betriebsertrag stieg um 2,7 Prozent auf 62,9 Millionen Franken. Der Liegenschaftsertrag legte um 4,6 Prozent auf 40,1 Millionen Franken zu, die Leerstandsquote fiel um 0,3 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg stieg um 8,7 Prozent auf 26,1 Millionen Franken. Den Publikumsaktionären soll mit Blick auf das solide Ergebnis eine um 11 Prozent auf 25,50 Franken erhöhte Dividende pro Aktie ausbezahlt werden. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 49,3 Prozent.

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