Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

INFORMATIK: Avaloq-Chef gibt Doppelmandat auf

Verwaltungsratspräsident Francisco Fernandez hört als CEO bei Avaloq auf. Er hat den Börsengang im Visier.
Rainer Rickenbach
Avaloq-Chef Francisco Fernandez (rechts) gibt die CEO-Funktion an Jürg Hunziker ab, bleibt aber Verwaltungsratspräsident. (Bilder: PD)

Avaloq-Chef Francisco Fernandez (rechts) gibt die CEO-Funktion an Jürg Hunziker ab, bleibt aber Verwaltungsratspräsident. (Bilder: PD)

Der gebürtige Emmer Francisco Fernandez (55) ist Mitbegründer von Avaloq. Nun gibt er die Führung des Tagesgeschäftes beim Bankensoftware-Entwickler auf den 1. Januar 2018 ab, bleibt aber Verwaltungsratspräsident, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Nachfolger als CEO von Avaloq wird sein bisheriger Stellvertreter Jürg Hunziker (54).

Avaloq ist einer der weltweit führenden Hersteller von Software für Finanzinstitute und ­Vermögensverwalter. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Freienbach beschäftigt 2000 Mitarbeitende und arbeitet mit rund 1000 externen Entwicklern zusammen. Francisco Fernandez hatte im März dieses Jahres nebst dem CEO-Job das Präsidium übernommen, als sich die amerikanische Firma Warburg Pincus an Avaloq beteiligte. Die Raiffeisen Genossenschaftsbank beendete später ihr Engagement beim Fintech-Unternehmen, blieb aber Kunde.

An den Beteiligungsverhältnissen änderten die gestern bekannt gegebenen Neuerungen an der Spitze von Avaloq nichts, heisst es in der Mitteilung. Fer­nandez besitzt 28 Prozent der Aktien, die Mitarbeitenden haben 27 Prozent und Warburg Pincus 45 Prozent.

Avaloq bereitet sich auf Börsengang vor

Jürg Hunziker und Francisco Fernandez bildeten ein gut eingespieltes Team, lässt sich der abtretende CEO in der Medienmitteilung zitieren. Hunziker stiess vor zwei Jahren vom Mitbewerber Sungard zu Avaloq; er hatte damals schon eine langjährige internationale Karriere im Bank- und IT-Bereich hinter sich.

Avaloq steckt in einer star­-ken Wachstumsphase, für 2017 zeichnet sich ein Rekordjahr ab. Im ersten halben Jahr verdoppelte der Software-Hersteller den Bruttobetriebsgewinn auf 36,3 Millionen Franken, und der Gesamtumsatz legte um 3 Prozent auf 253,1 Millionen Franken zu. Die Firmenführung hat den Börsengang fest im Blick. «Auf dem Weg an den Kapitalmarkt hat Avaloq die Kapital- und Aktionärsstruktur gestärkt», heisst es in der Medienmitteilung. Als Zeitrahmen sind die nächsten drei bis fünf Jahre gesteckt. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, die Zeit des Doppelmandates an der Firmenspitze zu beenden. Denn Investoren erwarten von börsenkotierten Firmen, dass die operative und die strategische Führung in verschiedenen Händen liegen.

Als Präsident des Aufsichtsgremiums setzt sich Fernandez in erster Linie mit Strategie und Visionen, Innovationsmanagement, Akquisitionen und der Vorbereitung des Börsengangs auseinander. Die ehrgeizigen und internationalen Wachstumsziele sollen sowohl organisch als auch über den Kauf anderer Software-Entwickler erfolgen. «Ich werde meine gesamte Energie weiterhin in die Beschleunigung des Wachstums, des Erfolgs und des Innovationspotenzials von Avaloq investieren», lässt sich Fernandez zitieren.

Rainer Rickenbach

Avaloq-Chef Francisco Fernandez (rechts) gibt die CEO-Funktion an Jürg Hunziker ab, bleibt aber Verwaltungsratspräsident. (Bilder: PD)

Avaloq-Chef Francisco Fernandez (rechts) gibt die CEO-Funktion an Jürg Hunziker ab, bleibt aber Verwaltungsratspräsident. (Bilder: PD)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.