November-Statistik

Inlandpreise sinken - Importpreise steigen im November

Die Grosshandelspreise in der Schweiz sind im November um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Inlandprodukte wurden günstiger. Bei den Importprodukten stiegen die Preise.

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Der Preis für Schweinefleisch ist gesunken (Archiv)

Der Preis für Schweinefleisch ist gesunken (Archiv)

Keystone

Der Index für die Produzenten- und Importpreise erreichte den Stand von 106,2 Punkten (Mai 2003=100). Innert Jahresfrist stiegen die Grosshandelspreise nur leicht um 0,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

Tiefere Preise für chemische Produkte fielen dabei besonders bei den Inlandpreisen ins Gewicht. Die Inlandprodukte verzeichneten von Oktober zu November insgesamt einen Preisrückgang von 0,4 Prozent. Der Produzentenpreisindex sank auf 107,3 Punkte. Gegenüber dem Vorjahr blieb das Preisniveau insgesamt stabil.

Tiefere Preise wurden im November auch bei Schlachtschweinen, Schweinefleisch und Druckereierzeugnissen registriert. Preiserhöhungen gab es bei Salatgemüse, Energieholz, Tabakwaren, Papier sowie Mineralölprodukten. Teurer wurden unter anderem auch Armierungsstahl, Gas und Schrott.

Für die Importprodukte hingegen wurde von Oktober zu November ein Anstieg um 0,2 Prozent festgestellt. Der entsprechende Index erreichte einen Stand von 104,2 Punkten. Innert Jahresfrist stieg das Preisniveau um 0,2 Prozent.

Der Anstieg im November ist hauptsächlich auf höhere Preise für Mineralölprodukte und Produkte aus Nichteisen-Metallen zurückzuführen. Teurer wurden unter anderem auch Erdgas, Ackerbauprodukte, Rindfleisch, Textilien und Glas. Preisrückgänge verzeichneten hingegen Früchte, Reiseartikel, Leder- und Sattlerwaren und Papier.