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Intel feiert 50. Geburtstag ohne Chef

Der Chiphersteller zählt seit Jahren zu den führenden Firmen in der Branche. Der Smartphone-Boom setzte das US-Unternehmen in den letzten Jahren allerdings massiv unter Druck.
Stefan Borkert
Am 18. Juli 1968 ist der heutige Weltkonzern Intel gegründet worden. Bild: PD

Am 18. Juli 1968 ist der heutige Weltkonzern Intel gegründet worden. Bild: PD

1500 Drohnen steigen am 50. Geburtstag von Intel, in den kalifornischen Himmel über Santa Clara auf. Ziel ist es, eine Lightshow zu veranstalten, die einen neuen Weltrekord bedeutet. Intel feiert sein Jubiläum am 18. Juli allerdings ohne Chef. CEO Brian Krzanich ist Mitte Juni zurückgetreten, als eine Affäre mit einer Mitarbeiterin bekannt wurde. Das grosse Geburtstagsfest des Weltkonzerns fällt ausserdem in eine Phase der Krise.

Probleme mit Chips

Vor einem Jahr sind massive Sicherheitslücken direkt im Design der Intel-Prozessoren bekannt geworden. Anfang Mai ­haben Forscher weitere acht ähnliche Sicherheitslücken in Intel-Prozessoren entdeckt, schreibt das Fachmagazin Com!. Ausserdem neigt sich die Blütezeit der PCs dem Ende entgegen. Smartphones und Tablets haben den klassischen PC als meistgenutztes Gerät abgelöst. Eine Entwicklung, die Intel verschlafen hat. Es gelang den Entwicklern nicht, energiesparende Chips zu entwickeln, so dass Smartphone-Hersteller auf britische ARM-Chips setzen. Zudem werden, auch für Supercomputer und für die Künstliche Intelligenz (KI) Grafik-Chips immer wichtiger. Intel hat deshalb von AMD den GPU-Chefarchitekten, Raja Koduri, geholt. Dieser kündigte vor kurzem über Twitter an, dass Intel bis 2020 einen eigenen Grafikchip bauen werde.

Motor der Digitalisierung

Unbestritten sind allerdings die Leistungen von Intel in der Vergangenheit. Mit seinen Entwicklungen und Erfindungen hat Intel ein halbes Jahrhundert lang die Digitalisierung vorangetrieben. 1978 kam mit dem 8086-Prozessor der erste Prozessor der x86-Reihe auf den Markt. Das und die Partnerschaft mit Microsoft führte zur Marktbeherrschung in der Ära des Personal Computers.

Die Physiker Bob Noyce und Gordon Moore haben vor 50 Jahren den Grundstein von Intel gelegt. Mit der Erfindung des integrierten Schaltkreises begründeten Noyce und Jack Kilby von Texas Instruments dann die Blütezeit für Mikroprozessoren, die auch heute noch den Kern eines jeden PCs bilden.

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