JAHRESBILANZ: Regionale Raiffeisenbanken schreiben deutliches Plus

Die 23 Raiffeisenbanken in Luzern, Ob- und Nidwalden veröffentlichen zum zweiten Mal einen gemeinsamen Jahresbericht. Sie blicken auf ein solides Geschäftsjahr zurück, obwohl sie mit mehr regulatorischen Verpflichtungen konfrontiert wurden.

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Raiffeisen verstärkt die Partnerschaft mit dem Technologieanbieter Avaloq (Symbolbild). (Bild: /KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Raiffeisen verstärkt die Partnerschaft mit dem Technologieanbieter Avaloq (Symbolbild). (Bild: /KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Raiffeisenbanken der Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden haben ihren Geschäftserfolg um 9,3 Prozent auf 65,8 Millionen Franken gesteigert. Daraus resultiert ein Jahresgewinn von 14.4 Millionen Franken (+ 3,3 Prozent) entspricht. Die 23 Raiffeisenbanken der genannten Verbandskantone erhöhten ihre Bilanzsumme im zweiten gemeinsamen Berichtsjahr um 5,5 Prozent auf 12.9 Milliarden Franken – trotz den zunehmenden regulatorischen Pflichten, wie der Raiffeisen Regionalverband in seiner Medienmitteilung festhält.

Die Hypothekarausleihungen nahmen gegenüber dem Vorjahr, um 5,4 Prozent auf 10,8 Milliarden Franken zu. Dank der konservativen Belehnungspraxis sei das Risiko der Banken tief geblieben, heisst es. Die Kundengelder stiegen um 4,7 Prozent auf 10.3 Milliarden Franken zu steigern. Wegen der Differenz zum Hypothekargeschäft mussten rund 90 Millionen Franken am Geld- und Kapitalmarkt aufgenommen werden. Um 3,1 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Franken abgenommen hat das Depotvolumen.

Trotz sehr tiefem Zinsniveau mit den schmalen Zinsmargen sei es gelungen, einen Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft von 142,8 Millionen Franken (+ 4,1 Prozent) auszuweisen, schreibt der Verband. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäftwurde um 10,7 Prozent auf 15,3 Millionen Franken gesteigert.

Gut gerüstet mit Eigenkapital

Das Eigenkapital der 23 Raiffeisenbanken beträgt per 31. Dezember 2015 rund 300 Millionen Franken. Zusammen mit den stillen Reserven von 600 Millionen Franken in Form von Rückstellungen seien die Banken sehr gut kapitalisiert, resümiert der Verband.

Der Personalbestand betrug per Ende 2015 teilzeitbereinigt 453,8 Personaleinheiten. Ende zählten die 23 Banken 163‘618 Mitglieder (+ 1389).

pd/cv