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Kanadier übernehmen Garaventa Accessibility AG

Der Lift- und Treppenlifthersteller wird für 74 Millionen Franken übernommen. Die Arbeitsplätze bleiben erhalten.
Roman Schenkel
Trotz des gleichen Logos hat die heutige Garaventa Accessibility AG nichts mehr mit Garaventa Seilbahnen zu tun. Bild:Gaetan Bally/Keystone

Trotz des gleichen Logos hat die heutige Garaventa Accessibility AG nichts mehr mit Garaventa Seilbahnen zu tun. Bild:Gaetan Bally/Keystone

Der Schwyzer Treppenlifthersteller Garaventa Accessibility AG («Garaventa Lift») wird verkauft. Neuer Eigentümer wird das kanadische Unternehmen Savaria. Am Dienstag haben sich die beiden Firmen auf einen Verkaufspreis geeinigt – die Kanadier über­weisen 74 Millionen Franken an die Eigentümer der Garaventa Accessibilty AG. 550 Mitarbeitende, darunter 70 in der Schweiz, ­erhalten so einen neuen Eigen­tümer. Sämtliche Garaventa-Accessibility-Mitarbeitenden werden vom Käufer übernommen.

Die Garaventa Accessiblity AG wurde 1978 als Treppenlift-Division der damaligen Garaventa Holding – die heutige Doppelmayr/Garaventa Group – in ­Kanada gegründet. Seit 2001 ist sie eigenständig und hat heute ausser dem Namen von Firmengründer Willy Garaventa nichts mehr mit Garaventa Seilbahnen zu tun. Die Firma stellt eine breite Palette von Treppenliften her. Hinzu kommt eine ganze Reihe von Senkrechtliften, auch Homelifte genannt, für die kommerzielle wie auch private Nutzung. 2017 hat die Firma mit Hauptsitz in Goldau einen Umsatz von 82 Millionen Franken und einen Gewinn von 6,3 Millionen Franken erzielt.

Beide Firmen treten unter ihrem Namen auf

Der Verkauf sei aus einer Position der Stärke erfolgt, betont CEO Andreas Stavik. «Beide Firmen sind in den vergangenen Jahren gewachsen, mit dem Zusammenschluss zweier führender Unternehmen erhalten wir eine viel grössere Schlagkraft in einem umkämpften Markt», sagt Stavik. Besonders bei der Produktentwicklung wie auch in der Forschung und Entwicklung bringe das Zusammengehen Vorteile. «Als grosse Firma haben wir da viel mehr Möglichkeiten», sagt er. Das Unternehmen wird zum neuen Marktführer und zählt insgesamt über 1300 Mitarbeitende. Allerdings treten beide Unternehmen weiterhin unter ihrem aktuellen Namen auf.

Savaria entwirft, fertigt, vertreibt und installiert Zugänglichkeitseinrichtungen wie Treppenlifte für gerade und gebogene Treppen, vertikale und geneigte Rollstuhllifte, Aufzüge sowie Deckenlifte. Die Firma erzielt einen Grossteil ihres Umsatzes ausserhalb von Kanada, namentlich in den USA. Mit dem Zukauf erhalten die Kanadier Zugang zum ­attraktiven europäischen Markt. Savaria betreibt in Nordamerika ein Vertriebsnetz von rund 400 Händlern und beschäftigt 800 Mitarbeiter. Die Werke befinden sich in Laval und Magog (Québec), Brampton, Beamsville und Toronto (Ontario), Greenville (South Carolina), Huizhou (China) und Brisbane (Australien).

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