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Keine unmittelbaren Konsequenzen nach Schloters Tod

Der Suizid von Swisscom-Chef Carsten Schloter hat keine unmittelbaren Konsequenzen auf Ausbildung und Coaching der internen Kader. Das Unternehmen setzt weiterhin auf die interne Sozialberatung.

Stefan Schmid
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swisscom.ch

Der Schock sitzt bei der Swisscom auch einen Tag nach Bekanntwerden des Todes von CEO Carsten Schloter weiterhin tief. Schloter wurde am Dienstagmorgen erhängt in seiner Villa in Villars-sur-Glâne im Kanton Freiburg aufgefunden.

Zuerst gehe es nun darum, die Situation und die Umstände zu klären und sorgfältig zu analysieren. «Es ist noch viel zu früh, bereits Konsequenzen für Ausbildung und Coaching der Führungskräfte anzukündigen», sagt Mediensprecherin Annina Merk auf Anfrage der «Nordwestschweiz».

Carsten Schloter (†49) war seit 2006 CEO bei Swisscom

Carsten Schloter (†49) war seit 2006 CEO bei Swisscom

Swisscom-Führungskräfte hatten bisher alle einen ihnen zugeteilten Personalverantwortlichen, der sie in allen relevanten Personalfragen begleitet, unterstützt und ein entsprechendes Coaching bietet. Weiter werden je nach Situation noch interne Fach- und Themenspezialisten zugezogen. «Sollte das entsprechende Know-How intern nicht vorhanden sein, würden wir auch auf externe Spezialisten zugehen», sagt die Sprecherin.

Bei psychischen Schwierigkeiten bietet die Swisscom sämtlichen Mitarbeitenden die interne Sozialberatung an. Diese hilft bei diversen Problemen. Ob psychischer Stress im Beruf wie etwa Schwierigkeiten mit den Vorgesetzten oder heiklen Betreuungs- und Familiensituationen; stets könnten sich die Mitarbeitenden an diesen Service richten.

Auch hier kann die Swisscom zur Stunde nicht sagen, ob es nach dem mutmasslichen Suizid ihres CEO Modifikationen geben soll.