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Keine Verbilligung für 13 000 Kunden

Prämien Die Concordia stellt bei den Prämienzahlungen eine deutliche Zunahme an Ausfällen fest. Vor 20 Jahren arbeiteten noch drei Angestellte im Inkasso der Concordia – heute sind es über 30 Personen. «Viele Büezer können die Prämie nicht mehr bezahlen», sagt Nikolai Dittli. In diesem Zusammenhang empfindet der Concordia-Chef den Stopp bei der Prämienverbilligung im Kanton Luzern als «fatal».

Aufgrund des fehlenden Budgets wurden die Prämienverbilligungen nur provisorisch und nur für die ersten neun Monate ausbezahlt. Für Oktober, November und Dezember braucht es ein rechtskräftiges Budget. Der Kantonsrat stimmt erst Mitte September über den überarbeiteten Voranschlag für das laufende Jahr ab. Deshalb müssen die Versicherten, die eigentlich aufgrund ihres tiefen Einkommens Prämienverbilligung erhalten würden, wohl die vollen Prämien für die restlichen Monate des Jahres bezahlen. «Dabei steht im Krankenversicherungsgesetz schwarz auf weiss geschrieben, dass der Kanton die Prämienverbilligungen im Voraus bezahlen muss», sagt Dittli.

Rund 13 000 Concordia-Kunden erhalten Prämienverbilligung. «Wir schreiben nun alle betroffenen Kunden an, weil viele für die letzten drei Monate des Jahres ungewohnte Rechnungen von uns erhalten werden», sagt Dittli. Mit Ratenzahlungen und Zahlungsaufschub versucht die Concordia bei Härtefällen eine Lösung zu finden. (rom)

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