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Komax übertrifft Erwartungen

Der Maschinenhersteller für die Kabelverarbeitung hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Das Unternehmen mit Sitz in Dierikon profitiert von der zunehmenden Automatisierung.
Ein Mitarbeiter von Komax prüft eine Kabelverarbeitungsmaschine. (Bild: Boris Bürgisser (Dierikon, 26. Januar 2017))

Ein Mitarbeiter von Komax prüft eine Kabelverarbeitungsmaschine. (Bild: Boris Bürgisser (Dierikon, 26. Januar 2017))

Die Komax-Gruppe in Dierikon, die Maschinen zur Kabelverarbeitung herstellt, ist im ersten Halbjahr 2018 auf Wachstumskurs geblieben. Dank der nach wie vor hohen Nachfrage aus der Automobilindustrie und der gesteigerten Produktionskapazität fielen sowohl Umsatz wie Gewinn deutlich höher aus. Für das zweite Semester erwartet das Unternehmen ein ähnlich gutes Ergebnis.

Komax hat im ersten Semester den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 22 Prozent auf 236,9 Millionen Franken und den Auftragseingang um 14 Prozent auf 256,0 Millionen Franken gesteigert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBIT) und das Gruppenergebnis erhöhten sich um 40 und 52 Prozent auf 35,7 respektive 28,3 Millionen Franken.

Damit ist Komax im Vergleich zur Vorjahresperiode erheblich profitabler geworden. Das Unternehmen erhöhte die EBIT-Marge auf 15,1 Prozent nach 13,1 Prozent im Vorjahr.

Von Automatisierungsdruck profitiert

Komax begründete den Steigflug beim Umsatz mit der nach wie vor hohen Nachfrage aus der Industrie. Der stetig wachsende Druck bei den Kunden, den Automatisierungsgrad zu erhöhen, sei deutlich spürbar und habe in allen Regionen zum Umsatzwachstum beigetragen, hiess es dazu in der Mitteilung.

Zulegen konnte Komax aber auch durch Zukäufe. Das akquisitorische Wachstum beträgt 2,7 Prozent.

Der Betriebsgewinn erhöhte sich unter anderem auch dank eines Verkaufs eines nicht mehr benötigten Gebäudes in Portugal. Komax hat beim Vergleich mit dem Vorjahr jedoch auch von einer schwachen Vorlage profitiert. Im ersten Halbjahr 2017 hatten zusätzlich zu höheren Investitionen in den Marktausbau verzögerte Auslieferungen, ein einseitiger Produktemix und eine Wertberichtigung auf einem Darlehen auf die Halbjahreszahlen gedrückt.

Mit den aktuellen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Positiv überrascht ist aber auch das Management. «Mit dem vorliegenden Ergebnis haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Wir gingen davon aus, stärker als der Markt zu wachsen und ein Ergebnis in der Grössenordnung des zweiten Halbjahres 2017 zu erzielen», liess sich Komax-Chef Matijas Meyer in der Mitteilung zitieren.

In Forschung investiert

Trotz der deutlichen Ergebnisverbesserungen hat Komax auch im ersten Halbjahr die Ausgaben für Forschung und Entwicklung hoch gehalten. Mit 20,6 Millionen Franken sind sie gegenüber der Vorjahresperiode um 3,9 Millionen Franken angestiegen.

Für die zweite Jahreshälfte zeigte sich das Management optimistisch. Aus heutiger Sicht gehe Komax davon aus, dass die Marktdynamik und der Trend zur Automatisierung weiter anhalten werde und das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2018 ein Ergebnis im Rahmen der ersten sechs Monate dieses Jahres erzielen könne, hiess es zum Ausblick in der Mitteilung. (sda)

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