Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KOMMENTAR: Apothekensterben: Weniger ist manchmal mehr

Balz Bruder über die abnehmende Apothekendichte in der Schweiz.
Balz Bruder
Balz Bruder

Balz Bruder

Ist es schlimm, wenn ein Viertel der Apotheken ums Überleben kämpft? Im Einzelfall ja, grundsätzlich aber nicht, weil der Apothekenmarkt nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage funktioniert. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Dort ist es wie beim Verkehr: Angebot schafft Nachfrage. Nicht immer zum Nutzen derer, welche in Anspruch nehmen, was ihnen angeboten wird. Es ist deshalb erfreulich, wenn Patientinnen und Patienten von Gesundheitsdienstleistern profitieren, die innovativer, qualitätsbewusster und inte­grierter arbeiten als andere.

Das tut unseren Gebresten gut. Und unserem Portemonnaie auch. Die durch Steuern und Prämien finanzierten Gesundheitsleistungen haben ein Ausmass erreicht, das uns unter der finanziellen Last zunehmend ächzen lässt. Übrigens nicht ganz unverschuldet: Allein das Nichtbefolgen von medikamentösen Therapien kostet 30 Milliarden Franken pro Jahr. Es ist Zeit, dass wir mündig werden, wenn es um unsere Gesundheit geht. Wer uns auch immer hilft, sie wiederherzustellen oder – besser noch – sie zu erhalten.

Balz Bruder

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.