Kryptofirma sammelt Millionen und zieht nach Zug

Japanischer Investor SBI steigt mit 15 Millionen Dollar bei Tangem ein.

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Das Schweizer Jungunternehmen Tangem hat eine Finanzierung in der Höhe von 15 Millionen Dollar erhalten. Die japanische Investmentfirma SBI habe sich an Tangem beteiligt, heisst es in einer Mitteilung.

Tangem bietet sogenannte Hard-Wallets an, damit die Blockchain-Technologie und die Verwendung von Crypto-Assets massentauglich werden. Das Hardware-Wallet speichert Informationen, Verträge oder Kryptowährungen dezentral und fälschungssicher ab. Diese können auf dem Smartphone gelesen und verwaltet werden. Das Start-up, das 13 Mitarbeitende zählt, entstand aus dem Umfeld Schweizer Finanzleute und russischer IT-Experten.

Gleichzeitig teilte das Unternehmen unter der Leitung von CEO Andrey Kurennykh mit, dass man den Firmensitz zurück nach Zug verlegt habe. Zuvor war Tangem im appenzellischen Teufen zuhause. (mim)