Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LUZERN: CKW verkauft weniger Strom und verdient mehr

Die CKW-Gruppe kehrt im Geschäftsjahr 2016/2017 wieder auf die Gewinnspur zurück. Trotz erneuter Wertberichtigungen und tiefer Energiepreise erwirtschaftete das Zentralschweizer Unternehmen unter dem Strich 66,7 Millionen Franken – auch dank neuer Dienstleistungen.
Die CKW nimmt Wertberichtigungen vor. (Bild: Manuela Jans)

Die CKW nimmt Wertberichtigungen vor. (Bild: Manuela Jans)

Im Vorjahr hatten die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) noch einen Verlust von 69,7 Millionen Franken eingefahren. Auch beim Betriebsergebnis (Ebit) gelang mit 78,4 Millionen Franken die Wende in den Erfolgsbereich, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz blieb mit 847,2 Millionen Franken stabil.

Einen Rückgang gab es derweil beim Stromabsatz. So verkaufte die CKW 972 Millionen Kilowattstunden weniger als im Vorjahr. Der Preiszerfall an den Energiemärkten habe das Ergebnis erneut belastet, die Energiepreise lägen unter den Produktionskosten. Immerhin zeigte sich zuletzt ein positiver Trend.

Die tieferen Marktpreise konnten im operativen Bereich zu einem grossen Teil mit dem guten Ergebnis der Energiewirtschaft kompensiert werden. Das bereinigte Segmentergebnis Energie liegt bei 30,4 Millionen Franken, ein Rückgang um 5,9 Millionen Franken.

Entschädigung und neue Dienstleistungen

Erneut nahm die CKW Wertberichtigungen vor für den Produktionsausfall des Kernkraftwerks Leibstadt, Energiebeschaffungsverträge und regulatorische Risiken. Im Umfang von 30,5 Millionen Franken liegen sie aber deutlich unter dem Vorjahresniveau, als sie noch über 200 Millionen Franken betrugen. Um 6,3 Millionen Franken geschmälert wurde das Ergebnis zudem durch die Absenkung des Kapitalkosten-Zinssatzes (WACC).

Positiv wirkte sich die nachträgliche Entschädigung von 13,5 Millionen Franken für den Verkauf des Übertragungsnetzes an die nationale Netzgesellschaft Swissgrid aus.

Den Rückgang der Gelder im Energiebereich auffangen konnte die CKW weiter mit neuen Dienstleistungen. Insbesondere die Vermarktung von Kraftwerken am Systemdienstleistungsmarkt habe sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr gut entwickelt.

Höhere Dividende

Positiv zum Gesamtergebnis der Axpo-Tochter trug auch die hohe Auslastung des Datacenter LuZ bei, das von einer breiten Kundenbasis aus Wirtschaft und öffentlicher Hand genutzt werde.

Das Segment Gebäudetechnik schloss in einem stark umkämpften Markt mit hohem Preisdruck mit 9,4 Millionen Franken nur knapp unter dem Vorjahresergebnis ab.

Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividendenzahlung von 3 Franken pro Aktie vor, nach 2 Franken im Vorjahr. Die Generalversammlung findet am 26. Januar 2018 statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.