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LUZERN: Luzerner Kantonalbank steigert Gewinn im ersten Halbjahr

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2017 wieder mehr erwirtschaftet als vor einem Jahr. Der Konzerngewinn wuchs um fast 8 Prozent auf 96,2 Millionen Franken. Die Bank konnte in sämtlichen Bereichen zulegen - auch beim E-Banking.
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Beim Zinsgeschäft, dem Hauptertragspfeiler, stieg der Nettoerfolg um satte 9,8 Prozent auf 169,7 Mio. Franken, wie die LUKB am Dienstag mitteilte. Die Konjunktur erhole sich und die Stimmung bei Schweizer Unternehmen sei positiv, wird CEO Daniel Salzmann in der Mitteilung zitiert.

Im Zuge des negativen Zinsumfelds hat die Bank ihre Ertragsbasis diversifiziert und neue Anlageangebote geschaffen. Das hat sich in einem Ausbau der Kundenvermögen mit Verwaltungs- oder Beratungsmandat niedergeschlagen. Dank höherer Depotbestände baute die Bank im ersten Semester den Kommissionserfolg um 8 Prozent auf 42,9 Millionen Franken aus.

Auch im Handelsgeschäft gab es ein leichtes Plus von 2,8 Prozent auf 13,8 Millionen Franken. Der Nettoneugeldzugang belief sich auf 846 Millionen Franken und erreicht damit einen Bestand von 29,5 Milliarden Franken betreuten Kundenvermögen.

Die Kundenausleihungen nahmen um 639 Millionen Franken auf 27,5 Milliarden Franken zu. 23,8 Milliarden entfielen dabei auf Hypotheken. Dies gelang dank einzelner Grossgeschäfte - insbesondere kurzfristiger Wohnbaufinanzierungen.

Für das Geschäftsjahr 2017 strebt die börsenkotierte LUKB einen Konzerngewinn zwischen 192 und 197 Millionen Franken an. Sie erhöht damit die Prognose gegenüber der Vorhersage im April um 5 Millionen Franken.

Unzufriedene E-Banking-Kunden

Im Frühling führte die Bank eine Onlinebefragung bei den Kunden durch. Dabei schnitt einzig das damalige E-Banking ungenügend ab. Mittlerweile seien dort Verbesserungen erfolgt, weitere sollen im zweiten Halbjahr folgen. So soll etwa ein Belegscanner das Erfassen von Zahlungen vereinfachen. Auch soll das aktuelle Identifizierungsverfahren per SMS-Code bei der E-Banking-Anmeldung abgelöst werden.

Ebenfalls in den digitalen Bankbereich fällt das Projekt der crowdbasierten Kreditgewährung ("Crowdlending"). Hier plant die LUKB die Markteinführung einer eigenen Plattform per Anfang 2018. Dabei handelt es sich um Kredite, die von mehreren Personen vergeben werden.

Strukturierte Produkte

Anhalten dürfte bis Ende Jahr die Zunahme beim Personalbestand. Dieser liegt nach dem ersten Semester mit 983,3 Pensen bereits höher als Ende 2016. Die Aufstockung nötig gemacht hat unter anderem der Aufbau des neuen Kompetenzzentrums für Strukturierte Produkte, die ab dem ersten Semester 2018 platziert werden sollen. Der aktive Betrieb werde sich auf die Schweiz beschränken. (sda)

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