LUZERN: Tourismusbranche soll Gäste besser pflegen

Der Schweizer Tourismus solle sich stärker auf die Schweizer und die Mittelklasse ausrichten. Dies hat der Präsident des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV), Dominique de Buman, am Freitag in Luzern gefordert.

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Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands, spricht an der Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbands am Freitag in Luzern. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands, spricht an der Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbands am Freitag in Luzern. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Der Freiburger CVP-Nationalrat äusserte sich an der Generalversammlung des STV. Nach wie vor seien die Touristen des eigenen Landes die grössten Umsatzgeneratoren, und sie würden nicht unter dem starken Franken leiden, sagte er. Die Hotels könnten zum Beispiel vermehrt spezielle Familien-Tarife anbieten.

De Buman sagte, dass der Schweizer Tourismus seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar preislich mit den Nachbarländern definitiv nicht mehr mithalten könne. Trotzdem plädierte er für Optimismus und erteilte den Jammerern eine Absage.

Not mache erfinderisch, sage de Buman. Der Tourismus sei vor 150 Jahren in den Alpentälern aus einer Notsituation entstanden. Was zuerst eine Nischentätigkeit gewesen sei, sei rasch zu einer wachsenden Geldquelle geworden.

De Buman sagte, es gebe zwar nicht die eine Massnahme, die alles wieder in Ordnung bringe. Wichtig sei aber, dass die ganze Branche am gleichen Strick ziehe und Differenzen nicht öffentlich austrage. Die Bauern würden es vormachen, wie in der Politik vorgegangen werden müsse.

sda