Luzerner Kantonalbank startet Emission von strukturierten Produkten

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat am Dienstag die Emission von eigenen strukturierten Produkten gestartet. Die Bank will mit diesem neuen Angebot die Ertragsbasis verbreitern und damit die Abhängigkeit vom Zinsengeschäft verringern.

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Claudio Topatigh leitet das «Struki»-Team der LUKB in Zürich. (Bild: PD)

Claudio Topatigh leitet das «Struki»-Team der LUKB in Zürich. (Bild: PD)

Das Angebot ist für ein breites Anlegerpublikum gedacht und erstreckt sich über unterschiedliche Anlagekategorien, zahlreiche Basiswerte und diverse Währungen, wie die LUKB am Dienstag mitteilte. Strukturierte Produkte sind komplexe Anlageinstrumente, die klassische Produkte wie Aktien und festverzinsliche Anlagen mit derivativen Finanzinstrumenten kombinieren.

Mit ihren selbst emittierten strukturierten Produkten wird die LUKB hauptsächlich als Zulieferer für andere Banken und externe Vermögensverwalter auftreten. Sie wird die neuen Finanzprodukte aber auch institutionellen Anlegern und ausgewählten Kunden der LUKB anbieten.

Für die Emission der Finanzprodukte hat die LUKB ein neues Kompetenzzentrum in Zürich aufgebaut. Geleitet wird das elfköpfige Team von Claudio Topatigh, der zuvor für die Zürcher Kantonalbank und anschliessend für die Bank Notenstein (später Raiffeisen) tätig war. (sda/mim)

Zinsgeschäft ist rückläufig

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2018 den Ertrag gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Das Zinsengeschäft war zwar rückläufig, das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie vor allem das Handelsgeschäft legten aber zu.
Maurizio Minetti