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Luzerner Kantonalbank verdient mehr in den ersten neun Monaten 2019

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den ersten neun Monaten 2019 Ertrag und Reingewinn gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich und bestätigt die bisherigen Ziele.
Haupteingang der Luzerner Kantonalbank. (Archivbild LZ)

Haupteingang der Luzerner Kantonalbank. (Archivbild LZ)

(sda/mim) Der Geschäftsertrag stieg in der Berichtsperiode um 4,3 Prozent auf 376,1 Millionen Franken. Unter dem Strich verblieb ein um 3,2 Prozent höherer Konzerngewinn von 151,8 Millionen Franken, wie die LUKB am Dienstag mitteilte.

In der wichtigsten Ertragssparte, dem Zinsengeschäft, lag der Nettoerfolg mit 263,1 Millionen Franken um 5,5 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Die Bank begründet den Anstieg folgendermassen: es sei gelungen, ein Geschäftsfeld aufzubauen, mit dem auch im anspruchsvollen Negativzinsumfeld Zusatzerträge erwirtschaften würden. Dabei geht es insbesondere um kurzfristige Kredite bei ausgewählten Grosskunden mit sehr guter Besicherung.

Noch stärker legte der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zu, das einen Anstieg um 6,4 Prozent auf 74,1 Millionen verzeichnete. Auch im Handelsgeschäft verdiente die Bank mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Erfolg nahm um 1,2 Prozent auf 23,9 Millionen zu. Lediglich beim übrigen ordentlichen Erfolg verzeichnete die Banken einen Rückgang von 16 Prozent auf 15,0 Millionen.

Über dem Vorjahreswert lag mit 178,4 Millionen (+3,5 Prozent) der Geschäftsaufwand. Treiber für die Steigerung war unter anderem der Personalbestand, der im Rahmen der Strategie «2020@LUKB» um 2,4 Prozent auf 1036 Vollzeitstellen anstieg und zu einer Steigerung des Personalaufwands um 2,7 Prozent auf 120,5 Millionen führte. Auch der Sachaufwand erhöhte sich um +5,5 Prozent auf 52,2 Millionen Franken. Das Kosten-Aufwand-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) lag aber nahezu unverändert bei 47,1 Prozent und blieb damit im Zielbereich von maximal 50 Prozent.

Schnelles Hypothekarwachstum

Die Bilanzsumme der LUKB belief sich per Ende September auf 41,0 Milliarden Franken, entsprechend einem Anstieg 5,8 um Prozent seit Ende 2018. Die Kundenausleihungen wuchsen dabei um 5,3 Prozent auf 32,3 Milliarden. Der Hauptteil des Anstiegs ist auf das Hypothekargeschäft zurückzuführen, wo die LUKB weiterhin sehr schnell unterwegs ist: Das Wachstum der Hypothekarforderungen betrug in den ersten neun Monaten 5,1 Prozent auf 28,1 Milliarden.

Per Ende September verwaltete das Institut Kundenvermögen im Umfang von 30,6 Milliarden Franken. Das sind knapp 2,0 Milliarden mehr als Ende 2018. Dabei weist die LUKB für die ersten neun Monate insgesamt 640 Millionen Franken an Nettoneugeld aus, das restliche Wachstum der Kundenvermögen ist durch die positive Performance begründet.

Konzerngewinn auf Vorjahreshöhe

«Unser Ergebnis nach drei Quartalen 2019 zeigt, dass wir auf Kurs sind und unverändert einen Jahresgewinn 2019 zwischen 199 und 205 Millionen Franken anstreben», wird CEO Daniel Salzmann in der Mitteilung zitiert. Im Vorjahr hatte das Institut einen Jahresgewinn von 200,4 Millionen erzielt. Dies bedeute, dass die LUKB den im Vorjahr durch Veräusserungen von Beteiligungen erzielten Einmalgewinn von 7,6 Millionen im Jahr 2019 vollumfänglich aus dem ordentlichen Geschäft kompensieren könne.

Im weiteren sei er zuversichtlich, dass die Bank die langfristigen finanziellen Ziele der Strategieperiode 2016 bis 2020 erreichen werde, so Salzmann weiter.

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