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Luzerner Maschinenhersteller Komax erleidet Gewinneinbruch

Der Maschinenhersteller Komax mit Sitz in Dierikon hat wie angekündigt einen Geschäftsrückgang im ersten Halbjahr 2019 erlitten. Wegen der momentan schwächelnden Autoindustrie seien sowohl der Bestelleingang als auch der Umsatz gesunken.

(sda) Man habe ein herausforderndes erstes Halbjahr 2019 hinter sich, hiess es in der Medienmitteilung vom Dienstag. Gleichzeitig gibt sich das Unternehmen aus Dierikon zuversichtlich, in der zweiten Jahreshälfte beim Bestellungseingang, Umsatz und operativem Gewinn (EBIT) besser als in den ersten sechs Monaten abzuschneiden.

Die Produktion des Kabelherstellers Komax. (Bild: Dominik Wunderli, 14. März 2019, Dierikon)

Die Produktion des Kabelherstellers Komax. (Bild: Dominik Wunderli, 14. März 2019, Dierikon)

Wie Komax ausführt, werden mehr als 80 Prozent des Umsatzes in der Automobilindustrie erzielt. «Die aktuelle Schwächephase dieser Industrie hat das Halbjahresergebnis 2019 von Komax stark beeinflusst.» Zu den verschiedenen Einflussfaktoren zählt das Unternehmen etwa den Handelskonflikt zwischen den USA und China, das neue Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren (WLTP) und den Brexit. Dadurch seien Kunden momentan mehrheitlich zurückhaltend und zögerten Investitionsprojekte hinaus.

In der Folge ist der Bestellungseingang in den ersten sechs Monaten um 19,2 Prozent gefallen auf 206,7 Millionen Franken. Den Umsatz beziffert Komax auf 203,3 Millionen Franken, ein Rückgang um 14,2 Prozent.

In Forschung und Entwicklung investiert

Gleichzeitig habe man aber weiter stark in Forschung und Entwicklung investiert. Das habe mit dazu geführt, dass der EBIT um 54,2 Prozent auf 16,4 Millionen Franken abgesackt ist. Daraus ergebe sich eine EBIT-Marge von 8,0 Prozent nach 15,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Schon bei der Vorlage der Jahreszahlen 2018 im März hatte Komax einen Rückgang beim Umsatz und Bestellungseingang in dieser Spanne in Aussicht gestellt. Seinerzeit war die Aktie um annähernd 17 Prozent eingebrochen.

Wegen des zuletzt konstanten Bestellungseingangs sei man aber zuversichtlich, im zweiten Halbjahr 2019 einen höheren Bestellungseingang, Umsatz und EBIT zu erzielen als in den ersten sechs Monaten. «Für die kommenden Jahre sieht sich Komax gut positioniert, den anhaltenden Trend zur Automatisierung zu nutzen und zu wachsen» heisst es in der Mitteilung.

Den detaillierten Halbjahresabschluss und Ausblick 2019 wird Komax am 20. August vorlegen.

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