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MALTERS: So soll das neue Backhaus von Hug aussehen

Der Guetzlihersteller Hug investiert in der Schweiz 50 Millionen Franken in den Bau eines neuen Backhauses in Malters. Nun gibt es eine erste Visualisierung, wie das Backhaus dereinst aussehen soll.
Geschäftsleiter Andreas Hug (Mitte) mit Sohn Fabian Hug und Nichte Anna Hug. (Bild: Dominik Wunderli (Malters, 24. Januar 2018))

Geschäftsleiter Andreas Hug (Mitte) mit Sohn Fabian Hug und Nichte Anna Hug. (Bild: Dominik Wunderli (Malters, 24. Januar 2018))

Der Guetzlihersteller Hug investiert 50 Millionen Franken in ein neues Backhaus in Malters. Das
neue Werk soll bereits 2020 in Betrieb genommen werden. Am Mittwoch hat Hug nun erstmals eine Visualisierung des neuen Werkes veröffentlicht.

Grund für den Neubau ist die Schliessung des Standortes im solothurnischen Trimbach, wo bisher Wernli-Guetzlis produziert wurden. Im Produktionsbetrieb in Trimbach sind bisher 128 Personen tätig (120 Vollzeitstellen), davon will das Unternehmen möglichst viele auch weiterhin am neuen Produktionsstandort in Malters beschäftigen. (wir berichteten)

Aktuell beschäftigt die Hug AG mit den drei Marken Hug, Wernli und Dar-Vida an den drei Standorten Malters, Willisau und Trimbach rund 390 Mitarbeiter.

Vollkorngebäcke statt Schoggiguetsli: Hug verkauft mehr Zwieback

Der Backwarenhersteller Hug hat 2017 seinen Umsatz und die produzierte Tonnage gesteigert. Sogenannt gesunde Snacks und Zwieback legten zu, süssere Produkte waren dagegen weniger gefragt.

Hug hat in seinem 140. Geschäftsjahr den Umsatz um 2,7 Prozent auf 116,6 Millionen Franken gesteigert, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Noch stärker gestiegen ist die produzierte Tonnage, um 5 Prozent auf 9240 Tonnen. Zum Ertrag machte das Familienunternehmen keine Angaben.

Zur Umsatzsteigerung beigetragen haben die Exporte und die Vollkorngebäcke (Dar-Vida). Ferner habe sich auch der klassische Zwieback wieder einer grösseren Beliebtheit erfreut und ein Revival erfahren, teilte Hug mit.

Der Backwarenhersteller führt diese Entwicklung darauf zurück, dass gesunde Snacks bei der Schweizer Bevölkerung hoch im Kurs stünden. Die Kehrseite des Gesundheitstrends sei der leicht rückläufige Konsum von Biscuits und Schokoladenprodukten. Der Zuckerkonsum werde zunehmend als ungesund eingestuft.

Gesund ist, was Freude macht

Hug will auf dieses Konsumentenempfinden reagieren, aber dennoch nicht den Zucker aus der Backstube verbannen. Der Guetslibäcker gibt sich überzeugt, dass "der bewusste und massvolle Konsum von Biscuits Freude macht und sich positiv aufs Wohlbefinden auswirkt", wird Verwaltungsratspräsident Werner Hug in der Mitteilung zitiert.

Hug will deswegen nicht den Zuckergehalt generell reduzieren. Das Unternehmen suche nach anderen Lösungen, teilte das Unternehmen mit. Dazu gehöre die Lancierung neuer Gebäcke mit weniger Zucker.

(sda)

pd/nop

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