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MEDIEN: NZZ-Gruppe steigert Gewinn

Die NZZ-Mediengruppe hat im ersten Halbjahr 2016 rund 3 Prozent weniger Umsatz gemacht. Der Rückgang konnte jedoch durch Einsparungen mehr als kompensiert werden.
Das Hauptgebäude mit Logo der NZZ in Zürich. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Das Hauptgebäude mit Logo der NZZ in Zürich. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Die Einnahmen sanken auf 218,6 Millionen Franken. Der Rückgang konnte jedoch durch Einsparungen mehr als kompensiert werden. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 8,5 auf 14,5 Millionen Franken.

Das Gruppenergebnis verbesserte sich im ersten Semester um 7,7 Millionen auf 12 Millionen Franken. Der Umsatz der Gruppe verschiebt sich kontinuierlich weg von Werbung und Druck, hin zum Lesermarkt und Erträgen aus neuen Geschäftsfeldern, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

So konnten die Lesermarkterträge stabilisiert werden. Mehreinnahmen aus digitalen Abonnements konnten die rückläufigen Print-Abonnements leicht kompensieren. Für eine Steigerung der übrigen Erträge sorgten die Business Medien, wozu neben Fachmedien auch das Konferenzgeschäft sowie Informationsdienste wie Moneyhouse gehören.

Die Einnahmen im Print-Werbemarkt gingen um 10 Prozent zurück. Rückläufig war auch der Druckbereich durch die Schliessung der Appenzeller Druckerei und des firmeneigenen Druckzentrums in Schlieren.

Der betriebliche Gesamtaufwand sank trotz neuer Beteiligungen um 6 Prozent auf 204,2 Millionen Franken. Zurückzuführen ist dies laut Mitteilung vor allem auf die Schliessung des Druckzentrums in Schlieren.

«Straffes Kostenmanagement»

Auch im zweiten Halbjahr will die NZZ-Mediengruppe ihre Strategie fortsetzen: Einerseits arbeitet sie mit straffem Kostenmanagement, andererseits sollen mit neuen Angeboten mehr Leser gewonnen sowie der Geschäftsbereich Business Medien ausgebaut werden.

Um dem Umsatzrückgang im Werbemarkt zu begegnen, nutzt das Unternehmen weitere Synergien in der Gruppe, etwa die Zentralisierung der Druckvorstufe. In Luzern und St. Gallen fallen dadurch insgesamt 15 Stellen weg. Ein grosser Teil der Betroffenen werde über Frühpensionierungen ausscheiden, wie das Unternehmen bereits im Juni mitteilte.

sda

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