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Mehr Erfolg mit «gewaltfreier Kommunikation»

Das Konzept des amerikanischen Psychotherapeuten Marshall Rosenberg soll Beziehungen verbessern. Gewaltfreie Kommunikation beruht auf vier Elementen: 1. Die Fakten aufs Tapet bringen (statt Unterstellungen und Interpretationen). 2. Sagen, was das Geschehene bei einem auslöst. 3. Seine Bedürfnisse offenbaren. 4. Einen Wunsch äussern (statt eine Forderung stellen). Ein Beispiel: Jemand ist enttäuscht, weil eine Freundin ihm nicht zum Geburtstag gratuliert hat. Er könnte nun die beleidigte Leberwurst spielen und sagen: «Du hast mich vergessen. Ich bin dir egal.» Das wäre aber eine Anklage, die Freundin würde sich wahrscheinlich zurückziehen. Man könnte auch sagen: «Ich hatte gestern Geburtstag. Ich habe nichts von dir gehört und fühle mich verletzt. Denn es ist mir ein Bedürfnis, von dir beachtet zu werden. Vielleicht könnten wir das Feiern noch nachholen, das fände ich schön.» Das wäre eine Einladung, sich wieder näher zu kommen. Ein Vorgehen, das auch im Berufsleben Früchte tragen kann. (mem)

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