Bubble-Index
Mieten oder kaufen? Boom am Immobilienmarkt scheint noch nicht am Ende

Zwei wichtige Studien sollen heute zeigen, ob es sich immer noch lohnt in den eigenen vier Wänden zu wohnen.

Tommaso Manzin
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Symbolbild.

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AZ Archiv

Seit die Nationalbank im Januar den dem Mindestkurs für den Euro aufhob scheint die Ära der rekordtiefen Zinsen erst so richtig angebrochen, das gilt auch für die Hypothekarzinsen.

Die Finanzierung von Wohneigentum bleibt damit günstig, viele Familien rechnen sich aus, dass es sie billiger kommt, in den eigenen vier Wänden zu wohnen als zur Miete.

Das Problem: Irgendwann steigen die Zinsen. In den 90er Jahren hatte ein plötzlicher Zinsschock zur grossen Immobilienkrise geführt, in deren Folge auch Banken Konkurs gingen, Notverkäufe von Immobilien hatten die Preise einbrechen lassen, zu den hohen Zinsen kam ein sinkender Wert, die Hypotheke war nicht mehr gedeckt.

Heute veröffentlicht UBS zum ersten Mal den globalen Bubble-Index, der die Überhitzung am Immobilienmarkt misst.

Ein weiteres Highlight ist das Immo Monitoring von Wüest & Partner, eine der umfassendsten Studien über den Immobilienmarkt. Im Fokus steht die Frage, ob sich der bisherige Trend ungebremst fortsetzt, oder ob die Mieten endlich wieder attraktiver werden. Die Ergebnisse dazu erscheinen heute Nachmittag.