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Wer wird neuer Chef der Migros Luzern? Der Supermarkt-Chef gilt als Favorit

Migros-Luzern-Chef Felix Meyer hört nächstes Jahr auf und wird Präsident. Die Nachfolgesuche ist im Gang – der Name Guido Rast wird hochgehandelt.
Rainer Rickenbach
Felix Meyer, Geschäftsführer der Migros Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Ebikon, 10. Februar 2019)

Felix Meyer, Geschäftsführer der Migros Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Ebikon, 10. Februar 2019)

Die Genossenschaft Migros Luzern beschäftigt in der Zentralschweiz 6651 Mitarbeitende. Sie erhalten im nächsten Sommer einen neuen Chef. Denn Felix Meyer (60), der seit über sieben Jahren als Geschäftsleiter die Genossenschaft führt, hat kürzlich seinen Rücktritt angekündigt. Er wird nächstes Jahr als Nachfolger von Anton Wechsler (67) an die Spitze der Genossenschaftsverwaltung wechseln. Meyers Wahl zum Präsidenten gilt als Formsache.

Spannender ist indes die Frage, wer als Leiter des Tagesgeschäftes beim zweitgrössten Arbeitgeber der Region auf Meyer folgen wird. In dieser Personalie ist das achtköpfige Verwaltungsgremium massgebend. Es ist vergleichbar mit einem Verwaltungsrat und hat sich bereits an die Arbeit gemacht. «Die Verwaltung hat einen Selektionsausschuss gebildet, der die Suche nach einer möglichen Nachfolge an die Hand nimmt», sagt Lisa Savenberg, Sprecherin der Genossenschaft Migros Luzern. Der Vorschlag muss vom schweizerischen Migros-Genossenschaftsbund abgesegnet werden – auch das ist in der Regel eine Formsache. Der Fahrplan sieht vor, Ende April des kommenden Jahres den neuen Geschäftsleiter oder die neue Geschäftsleiterin bekannt zu geben. Im Sommer 2020 ist dann Arbeitsbeginn.

Oft kommen Externe zum Zug

Die Spekulationen, wer bei der Migros Luzern auf Meyer folgen wird, sind bereits in vollem Gange. Berechtigte Hoffnungen dürfen sich die Mitglieder der Geschäftsleitung machen. Bei den Personen, die sich in der Chefetage auskennen, fällt hinter vorgehaltener Hand oft der Name Guido Rast (49). Er leitet seit gut sieben Jahren den Bereich Supermarkt und Verbrauchermarkt – die Königsdisziplin beim Detailhandelsriesen. Zuvor führte er die Verkaufsregion Luzern und Umgebung sowie die Migrosmärkte Surseepark und Metalli Zug. Er absolvierte verschiedene Detailhandelsausbildungen und gilt als kompetent und führungsstark.

Doch auch die Namen der anderen Geschäftsleitungsmitglieder sind im Gespräch. Es sind dies: Bruno Bieri (56, Leiter Finanzen und Controlling), Manfred Geiger (58, Leiter Logistik, Produktion und Informatik), Walter Baumann (55, Leiter Bau, Immobilien, Centermanagement), Bettina Meyer (51, Leiterin Fachmarkt, Gastronomie und Outlet), Roman Ziegler (51, Leiter Klubschulen und Freizeit) sowie Reto Kron (53, Leiter Personelles und Ausbildung). Was das Alter angeht, sind sie alle noch jung genug für ein paar Jahre an der Genossenschaftsspitze, denn das Pensionsalter liegt für alle Mitarbeitenden bei 64.

Nur: Ob denn wirklich ein Zentralschweizer Chef der Migros Luzern wird, steht in den Sternen geschrieben. Der aktuelle Geschäftsführer Meyer zum Beispiel stiess von der Migros Aare zur Zentralschweizer Genossenschaft. «Grundsätzlich kommen sowohl Frauen und Männer, die bereits für die Genossenschaft Luzern tätig sind, als auch Externe in Frage», sagt Savenberg. Die Externen bildeten in der über 70-jährigen Geschichte der Migros Genossenschaft Luzern sogar die Mehrheit: Rudolf Weber (1949 bis 1972), Eugen Hunziker (1972 bis 1975), Rolf Frieden (1975 bis 1992) und eben Felix Meyer (2012 bis heute) waren in anderen Genossenschaften tätig, bevor sie das Chefbüro in Dierikon bezogen.

Einzig Peter Birrer (1992 bis 1996) und Ernst Weber (1997 bis 2012) waren bereits mit Führungsaufgaben der Migros Genossenschaft Luzern betraut, ehe sie den Vorsitz der Geschäftsleitung übernahmen.

Löhne steigen nur leicht

Die Führung des Migros-Genossenschaftsbundes hebt die Löhne im kommenden Jahr um 0,5 bis 0,9 Prozent an. «Diese Spannbreite gilt für alle Mitarbeitenden, die dem Migros-Landesgesamtarbeitsvertrag unterstellt sind – also auch für die Mitarbeitenden der Migros Luzern», sagt Lisa Savenberg, Sprecherin der Genossenschaft Migros Luzern. Diese lege nun bis im November gemeinsam mit den internen Sozialpartnern fest, um welchen Prozentsatz innerhalb der Spanne die Bruttolohnsumme steige. Massgebend für den Entscheid sind gemäss Savenberg Leistung, Funktion und Erfahrung.

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