Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mobility-Chef: «Wir glauben, wir können besser als Maschinen fahren – aber das stimmt nicht»

Patrick Marti, der CEO des in Rotkreuz domizilierten Carsharing-Unternehmens, will, dass Mobility fit wird für die Zukunft. Dabei würden selbstfahrende Autos eine wichtige Rolle spielen.
Rebekka Balzarini
Mobility-CEO Patrick Marti. (Bild: Keystone)

Mobility-CEO Patrick Marti. (Bild: Keystone)

Ende Jahr nimmt Patrick Marti den Hut: Dann wechselt der Manager nach zwei Jahren an der Spitze von Mobility zum Elektronikhändler Media Markt Schweiz. Bis dahin beschäftigt sich der 37-Jährige aber nach wie vor mit der Strategie des Carsharing-Unternehmens. So auch an einem Anlass des «Business Clubs Mittelland» in Erlinsbach AG, wo Marti am Donnerstag referierte. Dabei gab er zu, dass ihm die rote Farbe der Mobility-Autos nicht besonders gefalle. In seinen ersten Monaten als CEO habe er deshalb sogar versucht, eine neue Farbe einzuführen. «Glauben Sie mir, das gab einen Riesenaufschrei.»

Bald auch Mobility-Drohnen?

Zu gross sei die Tradition der roten Farbe. Sie gehe zurück bis ins Jahr 1987. Damals kaufte sich eine Gruppe von Freunden in der Deutschschweiz gemeinsam einen roten Opel Kadett. Die Idee dahinter: Sie wollten verhindern, dass vor ihren Haustüren ein nur selten genutztes Fahrzeug herumsteht. Damit legten sie den Grundstein für ein Unternehmen, das heute eine Flotte mit 3000 Autos und 200 Scootern an 1500 Orten in der Schweiz betreibt.

Bei der Gründung von Mobility habe sich der Trend hin zur Sharing Economy noch nicht abgezeichnet, so Marti. In der Schweiz habe Mobility in dem Bereich deshalb eine Vorreiterrolle übernommen. Auf dem Erfolg ausruhen wolle sich das Unternehmen aber nicht. Im Gegenteil: Jetzt gehe es darum, fit zu werden für die Zukunft. Wie diese genau aussieht, könne heute zwar niemand abschätzen, gab Marti zu. Für die nächsten Jahre sei aber klar: Mobility wolle es jedem ermöglichen, mobil zu sein. Egal ob mit dem Auto, dem Trottinett oder dem Velo. Oder – wer weiss das schon – vielleicht auch mal mit einer Drohne.

Ein Beispiel für neue Möglichkeiten, welche durch technologische Entwicklungen entstehen, sind für Marti selbstfahrende Autos. Diese seien grundsätzlich einsatzbereit, nur hinkten die Menschen noch hinterher. «Wir glauben, wir können besser fahren als Maschinen. Dabei stimmt das nicht», so Marti. Nun sei es an der Zeit, dass die Politik Regulierungen für den Gebrauch neuer Technologien ausarbeite. Denn die Mobilität, so ist Marti überzeugt, ändert sich schneller, als wir denken.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.