Mobility sattelt teils auf Monatsmiete um

Die Carsharing-Anbieterin passt aufgrund der Coronakrise temporär ihr Modell an.

Merken
Drucken
Teilen
In Zeiten von geschlossenen Läden sind Mobility-Autos weniger gefragt.

In Zeiten von geschlossenen Läden sind Mobility-Autos weniger gefragt.

Bild: Keystone

(cg) Denn seit die Bevölkerung dazu angehalten sei, nur noch im Bedarfsfall unterwegs zu sein, hätten sich die Buchungen an einzelnen Standorten fast halbiert, teilt der Konzern aus Rotkreuz mit. Es mache keinen Sinn, Autos zu betreuen, die nicht gefahren werden, so Mobility-Geschäftsführer Roland Lötscher. «Deshalb reduzieren wir unser Angebot temporär und bieten diese Autos Privaten und Firmen zur Langzeitmiete an, insbesondere solchen im Gesundheitswesen.» Das Volumen liege vorerst bei bis zu 25 Prozent der 3120 Mobility-Fahrzeuge. Damit macht Mobility Anbietern von Auto-Abos Konkurrenz, die bislang von der Krise durch die Situation im ÖV eher profitiert haben.