Mobility spannt mit Garagisten zusammen

Das Rotkreuzer Unternehmen rüstet neu Garagenautos mit der Carsharing-Technologie aus. Damit schaffe man nicht nur zusätzliche Standorte, sondern erhalte auch bedrohte Stationen auf dem Land.

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Mobility will sein Standortnetz weiter verdichten.

Mobility will sein Standortnetz weiter verdichten.

Bild: Maria Schmid

(gr) Mobility will innerhalb der nächsten drei Jahre bis zu 300 Fahrzeuge von Partnergaragen in sein Angebot aufnehmen. Nach einer einjährigen Pilotphase habe man einen entsprechenden Vertrag mit der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) abgeschlossen, teilte das Carsharing-Unternehmen mit Sitz in Rotkreuz am Donnerstag mit.

Es handle sich dabei um eine «Win-win-Situation für alle Beteiligten, auch die Kunden», sagte Mobility-Geschäftsführer Roland Lötscher. Denn es würden nicht nur zusätzliche Standorte auf Garagenarealen errichtet, sondern auch solche in ländlichen Gebieten erhalten, die von Schliessungen bedroht waren.

Hierzu stattet Mobility Fahrzeuge der AGVS-Partnergaragen mit der Carsharing-Technologie aus. Auf diese Weise würden sowohl die Garagen als auch Mobility profitieren, hiess es weiter. Autos, die sonst «praktisch rund um die Uhr stillstehen» würden häufiger genutzt, das Standortnetz von Mobility werde erweitert, und die Garagen erzielten zusätzlichen Umsatz. Über 60 Partnergaragen seien bereits an Bord.

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