Mobimo leidet unter der Coronakrise

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(mim) Das Immobilienunternehmen Mobimo mit Holdingsitz in Luzern leidet unter der Coronakrise. Die Leerstandquote dürfte laut Angaben des Unternehmen mehr zunehmen als noch im Februar erwartet. Gleichzeitig gehen auch die Mieteinnahmen zurück. Insgesamt habe sich das Geschäftsmodell mit dem hohen Anteil von Wohnimmobilien aber bewährt.

Mobimo sei gut durch die von krisengeprägten Monate gekommen, der operative Betrieb weitgehend normal weitergelaufen, teilte die Gruppe am Donnerstag mit. Genaue Angaben über die Auswirkungen sollen Ende Juli bei der Vorlage des Halbjahresberichts gemacht werden.

Die Auswirkungen der Schliessungen durch die Behörden spürte Mobimo bei den kommerziell genutzten Flächen. Gut ein Fünftel des Mietertrags wird mit den vom Lockdown betroffenen Bereichen Detailhandel, Hotel und Gastronomie erwirtschaftet. Dabei war besonders der Bereich Hotel und Gastronomie mit einem Anteil von 10 Prozent der Mieteinnahmen betroffen. CEO Daniel Ducrey schätzte die zu erwartenden Mietertragseinbussen bis Ende Jahr auf einen Millionenbetrag im oberen einstelligen Bereich. Der Betrag umfasse zu einem kleinen Teil bereits gewährte Nachlässe besonders für kleine Betriebe, dazu weitere noch offene Vereinbarungen. Geschäftsmietern mit einem Nettomietzins unter 5000 Franken und Wiedereröffnung am 27. April erliess Mobimo die Miete der Monate April und Mai.