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Nach Kritik: Texaid legt Zahlen offen

Umsatz steigt, unter dem Strich resultiert allerdings ein Verlust.

(rab/lb) Die Texaid-Gruppe mit Sitz in Schattdorf steigerte die Menge gesammelter Textilien im letzten Jahr um 7,4 Prozent auf 81'163 Tonnen. Der Umsatz des Kleidersammlers wuchs um 9,7 Prozent auf 97,2 Millionen Franken. Der Unternehmensverlust nach Zinsen, Steuern und ausserordentlichen Effekten betrug 2 Millionen Franken (Vorjahr 0,5 Millionen). Mit der Offenlegung dürfte Texaid auch auf Berichte zu Beginn des Jahres reagieren. Dem Texaid-Chef wurde eine gewisse Intransparenz im Zusammenhang mit einem privaten Bauprojekt in Baar vorgehalten.

Neben der «nach wie vor anspruchsvollen Marktlage» für sortierte Produkte habe sich insbesondere auch die Wechselkursentwicklung negativ auf das Ergebnis ausgewirkt, heisst es in einer Mitteilung. Auch für das Geschäftsjahr 2019 gehe Texaid von herausfordernden Marktbedingungen aus, man rechne jedoch mit einem positiven Ergebnis.

Bereits im letzten Jahr hat Texaid einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der Auskunft über die Arbeitsprozesse, Massnahmen und «Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit» geben soll. «Es ist uns ein Anliegen, dass die Bevölkerung unsere Arbeit besser versteht und sieht, wie die Einnahmen aus dem Verkauf der Alttextilien erfolgreich für soziale Projekte eingesetzt werden», wird Martin Böschen, CEO der Texaid-Gruppe, in der Mitteilung zitiert.

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