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Nachholbedarf bei KMU

Bei kleinen und mittleren Unternehmen sieht Claus-Heinrich Daub von der Fachhochschule Nordwestschweiz Nachholbedarf beim Thema Nachhaltigkeit. Er schätzt, dass höchstens 20 Schweizer KMU einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen. Viele erkennen den Mehrwert der Berichterstattung noch immer nicht ausreichend. Ausserdem fehle es an Know-how sowie finanziellen und personellen Ressourcen.

Zu den berichtenden KMU gehört zum Beispiel Menu & More. Der Zürcher Kinderverpflegungsanbieter hat sich verpflichtet, mit den natürlichen Ressourcen schonend umzugehen. Unter anderem verringert man Emissionen und Abfälle kontinuierlich. Daub fällt auf, dass die Schweizer KMU, die bereits berichten, die Berichterstattung sehr gezielt als strategisches Instrument einsetzen, um ihre Tätigkeiten gegenüber ihren Kunden zu legitimieren und sich von der Konkurrenz abzuheben. Gerade für KMU, die keiner Reportingpflicht unterliegen, müsse sich die Berichterstattung lohnen. Ihr Vorteil: Sie können im Gegensatz zu den Konzernen ohne Vorgabenkorsett berichten. Verbindliche Richtlinien für die Berichte gibt es nicht. Die Mehrheit der Firmen orientiert sich jedoch an den Standards der Global Reporting Initiative. (alm)

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