NAHRUNGSMITTEL: Wauwiler Champignons AG übernimmt Fine Funghi AG

Die Wauwiler Champignons AG übernimmt auf Anfang 2017 die Fine Funghi AG aus Gossau. Diese beschäftigt 20 Mitarbeiter und ist auf die Produktion von Edelpilzen spezialisiert.

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Die Wauwiler Champignons AG übernimmt die die Zürcher Firma Fine Funghi AG. Im Bild: Blick in eine Halle, in der die Champignons wachsen. (Bild: Gaetan Bally / Keystone (Wauwil, 14. April 2014))

Die Wauwiler Champignons AG übernimmt die die Zürcher Firma Fine Funghi AG. Im Bild: Blick in eine Halle, in der die Champignons wachsen. (Bild: Gaetan Bally / Keystone (Wauwil, 14. April 2014))

Zu den Übernahmemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart, schreibt die Wauwiler Champignons AG am Montag auf ihrerInternetseite.

Der heutige Firmeninhaber der Fine Funghi AG, Patrick Romanens, begann 1988 mit der Herstellung von Pilzsubstrat und der Zucht von Edelpilzen. Er gelte in der Branche als Pionier bei der Zucht von Shiitake und Kräuterseitlingen, heisst es weiter. Romanens bleibt bei der eigenständig geführten Tochterfirma der Wauwiler Champignons AG als Geschäftsführer tätig. Die Fine Funghi AG beschäftigt weiterhin 20 Mitarbeitende.

Mit der Übernahme der Fine Funghi AG arbeiten bei der Wauwiler Champignons AG insgesamt rund 200 Personen. Zukünftig wird das Unternehmen pro Woche 55 Tonnen Champignons in Wauwil und etwa 2 Tonnen Edelpilze in Gossau produzieren.

Ebenfalls zur Wauwiler Champignons AG gehört eine 40-Prozent-Beteiligung der im Sommer 2016 gegründeten Gotthard Bio Pilze AG in Stansstad. In der Zukunft wollen die Wauwiler Champignons AG und die Fine Funghi AG verschiedene Projekte gemeinsam umsetzen. So soll beispielsweise die Substratproduktion ausgebaut werden und das Angebot von in der Schweiz produzierten Biopilzen zunehmen. (sda)

Roland Vonarburg, Firmeninhaber der Wauwiler Champignons AG (links) und Patrick Romanens von der Fine Funghi AG bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: PD)

Roland Vonarburg, Firmeninhaber der Wauwiler Champignons AG (links) und Patrick Romanens von der Fine Funghi AG bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: PD)