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NEBIKON: Meier Tobler will Sitz verlegen

Der Schweizer Marktführer im Bereich Klimatechnik Meier Tobler will in Nebikon weiter ausbauen. Seit Ende 2016 betreibt die Firma dort ein Logistikzentrum mit rund 50 Angestellten. Nun möchte Meier Tobler auch noch den steuerlichen Hauptsitz nach Nebikon verlegen, wie ein Sprecher bestätigt.
Ein Logistikmitarbeiter bei der Walter Meier AG in Nebikon. (Bild: Pius Amrein)

Ein Logistikmitarbeiter bei der Walter Meier AG in Nebikon. (Bild: Pius Amrein)

Dadurch könnten einige wenige neue Stellen entstehen. Der geplanten Verlagerung des Firmensitzes vom zürcherischen Schwerzenbach nach Nebikon müssen die Aktionäre aber noch zustimmen. Die Generalversammlung findet am 27. März statt.

Fusion drückt auf die Zahlen

Am Dienstag hat Meier Tobler die Zahlen des vergangenen Jahres veröffentlicht. Die Firma weist für das Berichtsjahr 2017 einen Konzernverlust von 3,1 Millionen Franken aus. Als Grund nennt der Konzern ein schwieriges Marktumfeld und die Fusion von Walter Meier und Tobler. Den Verlust hatte der Konzern bereits im letzten Herbst angekündigt. Die Fusion der beiden Unternehmen, die in der Haustechnik in den Bereichen Klima und Heizung tätig sind, ist per 6. April 2017 konsolidiert. Seit 1. Januar tritt der Konzern unter dem Namen Meier
Tobler auf.

Für den Zusammenschluss verbuchte Meier Tobler Einmalkosten von 14,9 Millionen Franken, die zum Verlust geführt hätten, teilte der Konzern mit. Der konsolidierte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erreichte 35,8 Millionen Franken, im Vergleich zu 16,9 Millionen Franken im Vorjahr. Auf Stufe Ebit weist Meier Tobler für 2017 einen Betriebsgewinn von 18,3 Millionen Franken aus, gegenüber 13 Millionen Franken ein Jahr zuvor. Die Abschreibungen hätten sich «wesentlich» erhöht, einerseits infolge des neuen Dienstleistungszentrums in Nebikon und andererseits aufgrund des Zusammenschlusses.

Der Pro-forma-Umsatz von Meier Tobler ab 1. Januar 2017 ist um 1,8 Prozent zurückgegangen auf 558,2 Millionen Franken. Der konsolidierte Nettoumsatz stieg hingegen von 239,6 Millionen auf 482,3 Millionen Franken, weil Walter Meier die Tobler Haustechnik im April in den Konsolidierungskreis aufgenommen hat. Bei Walter Meier alleine ist der Umsatz um 3,7 Prozent auf 230,6 Millionen Franken deutlich zurückgegangen. Dafür hat vor allem das Geschäft mit Sanierungen gesorgt, aber auch das Neubaugeschäft habe mit sinkenden Margen zu kämpfen gehabt.

(sda/mim)

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