Nicht waschfest
Neue 50er-Note verliert Farbe – Schrift lässt sich abkratzen

Erst wenige Tage im Umlauf, und schon steht fest: Das 50er-Nötli hatte mehrere Makel. Was sagt die Schweizerische Nationalbank dazu?

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Seit letztem Dienstag ist die neue 50er-Note im Umlauf – und schon zeigt sich: Die Wörter «Cinquante Francs» und «Cinquanta Franchi» lassen sich sehr leicht abkratzen. Das berichten andere Online-Portale wie «Blick» und «20 Minuten». Auch ein Test der «Nordwestschweiz» bestätigt dies. Beim Kratzen mit einem Fingernagel geht das Grün ab - am Daumen bleibt grüne Farbe zurück.

Zudem zeigt sich: Kommt die Note mit Wasser oder Schweiss in Berührung, färbt sie ab. Und faltet man sie der Länge nach und verletzt dabei das Plastikband, bricht die Note auf.

Ist das 50er-Nötli also von schlechter Qualität? Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wiegelt ab. «Die Beständigkeit der neuen Banknoten und ihrer verschiedenen Sicherheitsmerkmale wurden durch umfangreiche Tests abgeklärt und haben die Anforderungen der SNB erfüllt», erklärt SNB-Sprecherin Silvia Oppliger gegenüber «Blick».

Dass sich die Schrift abkratzen lasse, sei kein Problem. «Unsachgemässer Gebrauch oder mutwillige Beschädigung einer Banknote oder deren Sicherheitsmerkmale kommen immer wieder vor.»

Schuld am Abfärben ist der Kupferdruck, einer der 15 Sicherheitsmerkmale. Beruhigend: Trotz Nagelkratzen behält die 50er-Note ihren Wert.

Ein Test an einer 50-Euro-Note zeigt dagegen: Diese färbt weder ab noch lässt sich ein Aufdruck abkratzen. (pz)