Neue Präsidentin bei Hochdorfer Heim-AG

Dorothea Zünd-Bienz ist zur neuen Präsidentin der Residio AG gewählt worden. Damit steigt der Frauenanteil im Verwaltungsrat auf 50 Prozent.

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Dorothea Zünd-Bienz übernimmt das Präsidium von André Bieri.

Dorothea Zünd-Bienz übernimmt das Präsidium von André Bieri.

Bild: PD

(gr) An der Generalversammlung der Residio AG, die ambulante und stationäre Dienstleistungen für Senioren in Hochdorf anbietet, ist Dorothea Zünd-Bienz zur neuen Verwaltungsratspräsidentin gewählt worden. Ihr Vorgänger André Bieri tritt nach zwölf Jahren im Amt zurück.

Mit der Wahl der diplomierten Wirtschaftsprüferin und Steuerexpertin betrage der Frauenanteil im Verwaltungsrat neu 50 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In der Geschäftsleitung liege dieser gar bei zwei Dritteln.

Bettenauslastung von 98,9 Prozent

An der GV blickte das Aktionariat der Residio, das sich aus den Gemeinden Hochdorf, Hildisrieden, Römerswil, Ballwil, Inwil sowie der Stiftung Sonnmatt zusammensetzt, auch auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Mit einer Auslastung von 98,9 Prozent bei total 179 Betten habe man ein «erfolgreiches 2019» hinter sich, heisst es in der Mitteilung. Der Jahresgewinn betrage nach Abschreibungen 0,6 Millionen Franken – bei einem Umsatz von 18,5 Millionen Franken.

In den vergangenen drei Monaten sei auch der Residio-Alltag von den Schutzmassnahmen rund um Covid-19 geprägt gewesen, heisst es weiter. Das hauseigene Schutzkonzept sowie eine Portion Glück hätten aber dazu beigetragen, dass man bis anhin coronafrei geblieben ist.

Die Residio ist vor etwas mehr als vier Jahren aus der 2008 gegründeten Alters- und Pflegeheim Hochdorf AG mit den beiden Häusern Rosenhügel und Sonnmatt hervorgegangen. Aktuell verfügt die Heim-AG, die sich gänzlich in öffentlicher Hand befindet, über 169 Einzel- und 5 Doppelzimmer für Ehepaare.