Pharmabranche

Novartis verkauft US-Generika-Sparten von Sandoz nun doch nicht

Der Basler Pharmakonzern Novartis und der Generikahersteller Aurobindo Pharma haben ihren Vertrag über den Verkauf der Sandoz US-Generika- und Dermatologie-Sparten im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst.

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Der Basler Pharmakonzern Novartis wird sich vorläufig nicht von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA trennen. Ein Deal mit der indischen Aurobindo Pharma ist geplatzt. (Archivbild)

Der Basler Pharmakonzern Novartis wird sich vorläufig nicht von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA trennen. Ein Deal mit der indischen Aurobindo Pharma ist geplatzt. (Archivbild)

KEYSTONE/PATRICK STRAUB

Diese Entscheidung sei getroffen worden, da die Genehmigung der US-Handelskommission für die Transaktion nicht innerhalb der vorgegebenen Frist eingeholt werden konnte, so die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sandoz werde sein Geschäft mit generischen Arzneimitteln und im Dermatologie-Sektor weiterhin als Teil des US-Geschäfts von Sandoz betreiben.

Der Kaufpreis hätte nach früheren Angaben 0,9 Milliarden US-Dollar in bar betragen. Dazu wäre eine mögliche erfolgsabhängige Zahlung von 0,1 Milliarden Dollar gekommen. Das Geschäft hatte im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 0,6 Milliarden Dollar erzielt. Es umfasste rund 300 Produkte sowie Entwicklungsprojekte. Rund 750 Mitarbeitende hätten ihre Arbeitgeber gewechselt.

Novartis hatte Anfang September 2018 bekannt gegeben, dass sich der Konzern von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA trennen wolle und eine Vereinbarung mit Aurobindo Pharma erzielt worden sei.