Hannover Messe
Obama und Merkel am ABB-Stand

Hoher Besuch am ABB-Stand der Hannover-Messe. US-Präsident Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel schauten vorbei - und liessen sich von ABB-Chef Ulrich Spiesshofer die neuste Tüftelei aus der ABB-Schmiede zeigen.

Fabian Hock
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Gehofft hatten sie bei ABB ganz fest, doch unklar blieb es bis zum Schluss: Kommt er, oder kommt er nicht? Er kam. Und er blieb. Mehr als sechs Minuten lang weilte US-Präsident Barack Obama am Stand des Schweizer Energie- und Automationskonzerns an der Hannover Messe.

Selbst für ABB-Chef Ulrich Spiesshofer, der oft mehrmals pro Woche von Land zu Land reist und dabei regelmässig Staats- und Regierungschefs die Hand schüttelt – zuletzt drückte er die des indischen Premierministers Narendra Modi – dürfte Obamas Besuch ein Highlight gewesen sein. An der wichtigsten Industriemesse der Welt zeigte Spiesshofer den beiden Politikern die neueste Tüftelei aus der ABB-Schmiede: einen Sensor zum Nachrüsten von Elektromotoren.

Das Gerät von der Grösse einer Zigarettenschachtel lässt sich auf bestehende Motoren kleben. Dort ermittelt es Werte für Vibration, Energieverbrauch und Umdrehungszahl. Der Clou: Der Motor kann so gewartet werden, bevor er kaputt geht. Obama nickte anerkennend. Fachlich interessiert wirkte Kanzlerin Merkel. Die promovierte Physikerin wollte es genau wissen: «Wie viele Konkurrenten haben Sie für so was?», fragte Sie am Ende des Besuchs. Spiesshofer darauf: «Das ist im Moment noch konkurrenzlos.»