Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Öffentliches Personal korrigiert Erwartungen nach unten

Ende Juli war Urs Stauffer, Präsident Öffentliches Personal Schweiz (ZV), noch optimistisch: «Eine Lohnerhöhung von 1 Prozent ist eine Notwendigkeit, zudem braucht es einen Ausgleich der Teuerung», sagte er. Das würde in der Summe rund 1,5 Prozent Lohnsummenentwicklung bedeuten. Die Forderung begründete Stauffer, dessen Verband Angestellte von Kantonen und Gemeinden vertritt, mit den vielerorts ausgeblieben Lohnentwicklungen in den vergangenen Jahren.

Auch wenn die Forderung für Stauffer nach wie vor berechtigt ist, sagt er vier Monate später: «Ich gehe davon aus, dass im öffentlichen Bereich 0,5 bis 1 Prozent Lohnentwicklung der maximale Wert sein wird.» Wobei Stauffer den Ausgleich der Teuerung dabei schon berücksichtigt hat. Allenfalls werde es einige «positive Ausnahmen» geben, hofft Stauffer. Negative sind aber auch nicht auszuschliessen – bis hin zu Nullrunden.

Nicht besser sieht es für das Bundespersonal aus. Die Angestelltenverbände haben sich vergangene Woche in einem gemeinsam Schreiben an Bundespräsidentin Doris Leuthard gewandt und für den Fall, dass es im Rahmen der Budgetdebatte in der Wintersession des Parlaments nicht einmal zum Teuerungsausgleich reichen sollte, «eine sofortige Verhandlung zur Schadenbegrenzung» gefordert. Themen wären dabei der Ausgleich der Teuerung für die Jahre 2018 und 2019, Spielraum für Lohnmassnahmen im Voranschlag 2019 sowie (alternative) Zusatzfinanzierungen für die zweite Säule, die in diesen Tagen ebenfalls zur Diskussion steht. (bbr)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.