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Otto’s und Otto Group streiten sich weiter

Vergleichsverhandlungen zwischen dem Surseer Discounter und der deutschen Otto Group sind vorerst gescheitert. Nun soll das Gericht entscheiden.
Otto's-CEO Mark Ineichen. (Bild: Manuela Jans-Koch, Sursee, 23. Oktober 2015)

Otto's-CEO Mark Ineichen. (Bild: Manuela Jans-Koch, Sursee, 23. Oktober 2015)

Wie die «Sonntagszeitung» berichtete, dauert der Rechtsstreit zwischen dem Surseer Discounter Otto’s und dem deutschen Versandhändler Otto weiterhin an. In den letzten Tagen hätten sich die Anwälte der beiden Unternehmen zu einer Instruktionsverhandlung getroffen, berichtet die Zeitung. In dieser habe das Gericht versucht, die Parteien zu einem Vergleich zu bewegen, allerdings ohne Erfolg. «Wir sind weiterhin vergleichsbereit», sagte ein Sprecher der Otto Group gegenüber der Zeitung. Otto’s habe Vergleichsangebote aber «kategorisch abgelehnt».

Bei dem Streit geht es darum, dass die nach dem Firmengründer Werner Otto benannte deutsche Otto Group mit einem eigenen Online-Shop in der Schweiz starten möchte. Dagegen wehrt sich das Surseer Unternehmen des verstorbenen Firmengründers Otto Ineichen. Otto’s befürchtet offenbar wegen der Verwechslungs­gefahr mit dem eigenen Online-Shop Markteinbussen.

«Wir sind weiterhin optimistisch, dass uns das Recht zugesprochen wird, den Namen Otto in der Schweiz nutzen zu dürfen», so ein Sprecher der Otto Group. Otto’s-CEO Mark Ineichen wollte sich zum Sachverhalt gegenüber unserer Zeitung nicht äussern. Man nehme zu laufenden Verfahren keine Stellung, sagte ein Sprecher. Das nächste Kapitel des Rechtsstreites findet am Kantonsgericht Luzern statt.

Streitbare Otto Group

Wenn es um Markenrechte geht, verhält sich die Otto Group nicht zimperlich. Letzte Woche berichtete das deutsche Magazin «Stern», dass die deutsche Firmengruppe gegen ein Burgerrestaurant in Hamburg vorgeht, das sich «Otto’s Burger» nennt, nach dem Koch Otto Kuase, der Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Hamburger erfunden haben soll. Das Versandhaus wollte, dass das Restaurant die eingetragenen Namensrechte abgibt. Das sah der Restaurantbesitzer nicht ein, er liess es auf einen Rechtsstreit mit dem Versandriesen ankommen.

In dem seit drei Jahren andauernden Rechtsstreit gab es Anfang Juni die erste Anhörung vor dem Zivilgericht in Hamburg. Ein Urteil wird für Juli erwartet. (mim)

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