Partners Group kratzt an der Milliardengrenze

Glanzresultat für 2019, Unsicherheit für 2020.

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(mim) Partners Group hat am Dienstag wiederum ein starkes Jahresresultat präsentiert. Der Baarer Vermögensverwalter konnte die Gesamteinnahmen um 21 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken steigern; der Gewinn wuchs um 17 Prozent auf 900 Millionen Franken. Die Dividende soll auf 25.50 Franken pro Aktie erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nahm 2019 um 20 Prozent zu. Partners Group profitierte in den letzten Jahren von einer starken Nachfrage nach Privatanlagen, insbesondere vonseiten der Pensionskassen, die im Nullzinsumfeld händeringend nach einträglichen Anlagemöglichkeiten suchen.

Im laufenden Jahr muss der bisherige Börsenüberflieger aber wohl aufgrund der Corona-Krise kürzertreten. Es ist davon auszugehen, dass es zu einer Verzögerung von Kapitalzusagen kommen wird. Entsprechend hat Partners Group die bisherige Prognose für 2020 auf Eis gelegt. Analysten erwarten für 2020 denn auch einen kleineren Gewinn und auch eine tiefere Dividende. Die langfristigen Aussichten seien aber gut, heisst es etwa bei der Bank Vontobel.

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