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Partners Group verzeichnet 2018 erneut hohen Neugeldzufluss

Der Baarer Finanzspezialist steigert seine verwalteten Vermögen deutlich und übertrifft die Erwartungen der Analysten.
Der Sitz der Partners Group in Baar. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Der Sitz der Partners Group in Baar. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Die Partners Group befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Das auf Privatmarktanlagen spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Baar hat erneut einen soliden Neugeldzufluss verzeichnet und die verwalteten Vermögen gesteigert. Für das laufende Jahr gibt sich das Management zuversichtlich und setzt sich erneut ambitionierte Ziele bezüglich Neugeldzufluss.

Insgesamt erhielt der Vermögensverwalter von seinen Kunden Zahlungszusagen in Höhe von 13,3 Milliarden Euro und damit gleich viel wie im Vorjahr. Die eigene Zielsetzung von 11 bis 14 Milliarden wurde damit erreicht, die Prognosen der Analysten (AWP-Konsens 12,7 Milliarden Euro) gar übertroffen. Letztere hatten ihre Erwartungen allerdings nach der enttäuschenden Entwicklung der Neugelder im ersten Halbjahr nach unten geschraubt.

Verwaltete Vermögen steigen um 18 Prozent

Vor allem dank den Kapitalzusagen, die sich gemäss Mitteilung auf alle Investitionsprogramme und Mandate erstreckten, stiegen die verwalteten Vermögen per Ende 2018 im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 72,8 Milliarden. Analysten hatten lediglich mit 69,6 Milliarden gerechnet.

Die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro um 5 Prozent wirkte sich ebenfalls positiv auf das verwaltete Vermögen (in Euro) aus, da 36 Prozent davon in US-Dollar denominiert ist. Insgesamt betrugen die Fremdwährungseffekte +1,1 Milliarden Euro, während die Wertsteigerung und Investitionsentwicklung einen positiven Beitrag in Höhe von 1,3 Milliarden beisteuerten.

Daneben wurden sogenannte Tail-Down Effekte von reiferen Privatmarktprogrammen sowie Kapitalrückflüsse aus liquiden und semi-liquiden Programmen in Höhe von insgesamt 4,8 Milliarden wirksam. Bei Partners Group ist der Grossteil der Produkte darauf ausgelegt, dass Investoren zehn bis zwölf Jahre fest investiert bleiben. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, reduzieren sich die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

Insgesamt tätigte Partners Group Investitionen in Höhe von 19,3 Milliarden US-Dollar. Ein Teil davon stamme von Ausschüttungen permanenter Anlageprogramme, welche reinvestiert wurden, heisst es weiter. Dabei hätten die Teams über 2'800 potenzielle Direktinvestitionen in sämtlichen Anlageklassen analysiert, davon aber nur 78 umgesetzt.

Der grösste Teil des Investionsvolumens (60 Prozent oder 11,5 Milliarden US-Dollar) entfiel auf Direkttransaktionen unter anderem in Form von Eigenkapital in Unternehmen, Immobilien und Infrastrukturanlagen. Der Rest wurde in diversifizierte Portfolioanlagen investiert.

Neugelder von 13 bis 16 Milliarden Euro erwartet

Das Management zeigt sich erfreut über die Zahlen. «Wir freuen uns über die solide Kundennachfrage im Jahr 2018 und beobachten weiterhin einen strukturellen Trend steigender Allokationen zu den Privatmärkten», sagte in der Mitteilung André Frei, Partner und Co-CEO des Unternehmens.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Frei eine verstärke Nachfrage nach Kernprogrammen in sämtlichen Anlageklassen und rechnet mit Kapitalzusagen von brutto 13 Milliarden bis 16 Milliarden Euro. Zudem kalkuliert er mit Tail-Down-Effekten aus reiferen Programmen sowie möglichen Kapitalabflüssen in Höhe von 6,5 Milliarden bis 7,5 Milliarden. Die höheren erwarteten Tail-Down-Effekte im Jahr 2019 seien auf grössere Investitionsprogramme zurückzuführen, die das Ende ihrer Laufzeit erreichen werden, so Partners Group weiter. (sda)

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