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PERLEN: CPH schreibt im ersten Halbjahr rote Zahlen

Die Luzerner Industriegruppe CPH Chemie + Papier Holding AG hat im ersten Halbjahr 2015 währungsbedingt einen Umsatzrückgang von 18,0 Prozent hinnehmen müssen. Auch die Ertragslage verschlechterte sich: Die CPH weist nach sechs Monaten einen Verlust aus.
Ein Blick in die Produktion der CPH Chemie + Papier Holding AG in Perlen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Ein Blick in die Produktion der CPH Chemie + Papier Holding AG in Perlen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Wie die Industriegruppe am Mittwoch in Perlen bekannt gab, ging der Umsatz im ersten Semester 2015 gegenüber der Vorjahresperiode von 242,9 Mio. Fr. auf 199,3 Mio. Fr. zurück. Das Betriebsergebnis EBIT verschlechterte sich von 9,3 Mio. Fr. auf -18,5 Mio. Franken. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 28,7 Mio. Franken, dies gegenüber einem Halbjahresgewinn von 7,8 Mio. Fr. im 2014.

Für den Umsatzrückgang macht CPH den im Januar stark gesunkenen Euro-Wechselkurs gegenüber dem Franken verantwortlich, denn zwei Drittel der Erträge fallen in Euro an. Alle drei Geschäftsbereiche (Chemie, Verpackung, Papier) hätten aber das Absatzvolumen gesteigert, teilte das Unternehmen mit.

Prägendes Papiergeschäft

Der Bereich Papier, auf den zwei Drittel des Gruppenumsatzes entfallen, habe nicht nur unter dem schwachen Euro, sondern auch unter den tiefen Papierpreisen gelitten, teilte CPH mit. Die Mehrmengen hätten diese Rückgänge nicht kompensieren können.

Der Umsatz der Sparte Papier brach um einen Viertel von 153,1 Mio. Fr. auf 114,0 Mio. Fr. zurück. Der EBIT fiel von 8,8 Mio. Fr. auf -19,8 Mio. Franken.

Als einziger der drei Bereiche konnte die Chemie den Umsatz steigern, und zwar von 28,6 Mio. Fr. auf 30,0 Mio. Franken. Der Betriebsverlust verkleinerte sich von -1,5 Mio. Fr. auf -1,4 Mio. Franken.

In der Sparte Verpackung konnten die höheren Mengen die Währungsverluste nur teilweise kompensieren, und der Umsatz sank von 61,2 Mio. Fr. auf 55,3 Mio. Franken. Durch Effizienzsteigerungen konnte der EBIT von 2,3 Mio. Fr. auf 2,5 Mio. Fr. erhöht werden.

Für das Gesamtjahr rechnet die CPH mit einem tieferen Umsatz als 2014. Das Betriebsergebnis dürfte negativ ausfallen. CPH will ausserhalb des Bereichs Papier und im Ausland wachsen. Ziel sei es, lokale Märkte mit hohen Wachstumsraten noch besser zu erschliessen und die heutige hohe Währungsabhängigkeit zu reduzieren.

sda

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