Krise
Pleitewelle erfasst Schweizer Firmen

Die Wirtschaftskrise führt zu einem regelrechten Firmensterben in der Schweiz. In den ersten neun Monaten des Jahr nahm die Zahl der Firmenpleiten um 23 Prozent zu.

Merken
Drucken
Teilen
Nicht nur bei den Kunden ist das Geld knapp, auch der Baselbieter Verein für Schuldenfragen schreibt rote Zahlen. Symbolbild bz-Archiv

Nicht nur bei den Kunden ist das Geld knapp, auch der Baselbieter Verein für Schuldenfragen schreibt rote Zahlen. Symbolbild bz-Archiv

Solothurner Zeitung

Die Finanz- und Wirtschaftkrise haben Schweizer Unternehmen arg gebeutelt. Dies spiegelt sich nun auch in den neusten Zahl der Firmenkonkurse wieder.

In den ersten drei Quartalen 2010 gingen laut der Beratungsfirma Dun&Bradstreet insgesamt 4479 Firmen pleite. im Vergleich zum Vorjahr sind das 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit nicht genug: Ein Ende der Konkurswelle ist nicht abzusehen. Dun& Bradstreet geht davon aus, dass bis Ende Jahr über 6000 Firmen Konkurs anmelden müssen.

Derweil geht Dun& Bradstreet davon aus, dass sich bis Ende Jahr 36500 neue Firmen in das Handelsregister eintragen lassen. Von Januar bis September gab es 27487 Neueintragungen von Firmen in das Handelsregister. Dies sind sechs Prozent mehr als in der Vorjahresperiode (muv).