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PROGNOSEN: Wachsender Markt für Smart Meter

Mit der Entwicklung der ersten Digitalzähler-Baureihe für Industrie und Gewerbe gehörte Landis + Gyr ab den 80er-Jahren zu den Pionieren im Bereich intelligenter Stromzähler. Diese Smart Meter genannten Zähler sind äusserlich kaum von herkömmlichen Modellen zu unterscheiden. Sie werden als intelligent bezeichnet, weil sie detaillierte Daten über den Stromverbrauch eines Haushalts erheben können. Mit diesen Daten kann ein Stromanbieter seine Ressourcen besser verteilen, was langfristig zu Kosteneinsparungen führen kann. Der Nutzen für den Endkunden ist weniger klar. Stromzählerhersteller argumentieren, dass mit der genauen Messung des Verbrauchs Stromkosten gespart werden können. Allerdings zeigte 2014 ein dreijähriges Pilotprojekt des Stromanbieters CKW, dass dieses Argument keine grosse Rolle spielt: Die Stromspareffekte und der Kundennutzen der intelligenten Zähler waren zu gering. Ohne Zweifel erleichtern die Smart Meter das Stromablesen in topografisch anspruchsvollen Regionen, weil die Daten elektronisch übermittelt werden.

Ein Dauerthema bei intelligenten Stromzählern ist der Datenschutz. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte gibt zu bedenken, dass die Geräte die mehr oder weniger detaillierte Aufzeichnung des Stromverbrauchs eines Haushaltes sowie die Fernauslesung ermöglichen. So erhalte man Auskunft über Geschäftstätigkeiten, Produktionsprozesse oder persönliche Aktivitäten. Trotz dieser Bedenken gehen Marktforscher von einem weiterhin wachsenden Markt aus. Laut Prognosen dürfte der globale Markt für Smart Meter bis im Jahr 2021 rund 14 Milliarden Dollar schwer sein. Verglichen mit 2016, als weltweit Smart Meter im Wert von rund 9 Milliarden Dollar verkauft wurden, entspricht dies einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 10 Prozent. (mim)

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