Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Raiffeisen-Präsidium: Urs Rüegsegger winkt ab

Zwei prominente Wirtschaftsführer werden als mögliche neue Verwaltungsratspräsidenten von Raiffeisen Schweiz gehandelt. Doch nun nimmt sich der frühere Börsenchef Urs Rüegsegger selber aus dem Rennen. Und der ehemalige Helvetia-Chef Stefan Loacker mag sich nicht äussern.
Thomas Griesser Kym
Urs Rüegsegger, der frühere Chef der SIX Group, nimmt sich selber aus dem Rennen ums Raiffeisen-Präsidium. (Bild: Hanspeter Schiess, 8. Oktober 2014)

Urs Rüegsegger, der frühere Chef der SIX Group, nimmt sich selber aus dem Rennen ums Raiffeisen-Präsidium. (Bild: Hanspeter Schiess, 8. Oktober 2014)

Seit Raiffeisen Schweiz einen neuen Verwaltungsratspräsidenten als Nachfolger für Johannes Rüegg-Stürm sucht, werden in Medien Namen allfälliger potenzieller Anwärter herumgereicht. Zu den heissesten Kandidaten zählen demnach, schenkt man den Gerüchten und Spekulationen Glauben, Urs Rüegsegger und Stefan Loacker.

Beide sind hierzulande gut bekannt. Rüegsegger, Jahrgang 1962, war von 2001 bis 2008 Präsident der Geschäftsleitung der St.Galler Kantonalbank und danach bis Ende 2017 Chef der SIX Group, zu der auch die Schweizer Börse gehört. Loacker, Jahrgang 1969, war von 2007 bis 2016 Konzernchef des Versicherers Helvetia. Mittlerweile sitzt er in den Verwaltungsräten von Swiss Life und Vontobel.

Urs Rüegsegger verfolgt andere Pläne

Nun hat der Finanzblog «Inside Paradeplatz» die Debatte um den neuen Raiffeisen-Verwaltungsratspräsidenten weiter befeuert. Am Freitag hiess es in einem Artikel des Blogs: «St.Gallen bleibt St.Gallen: Das trifft dann zu, wenn eintrifft, was umgeht. Dass nämlich Urs Rüegsegger der nächste Präsident der Raiffeisen Schweiz werden soll.» Und: «Alles deutet auf Ex-Börsen-Chef hin.»

Auf Anfrage dementiert Rüegsegger: «Ich stehe für das Amt nicht zur Verfügung, weil ich aufgrund meiner aktuellen beruflichen Pläne eine solche Funktion nicht annehmen könnte.» Wie diese Pläne aussehen, darüber sagt Rüegsegger nichts. «Es ist noch nichts spruchreif.» Er bestätigt aber frühere Angaben, wonach er verschiedene Felder beackern wolle: Verwaltungsratsmandate, Beratung, eine Zusammenarbeit mit der Universität St.Gallen und weiterhin sein Engagement als Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen.

Stefan Loacker hüllt sich in Schweigen

Der ehemalige Helvetia-Chef Stefan Loacker nimmt zur Frage, ob er Kandidat fürs Raiffeisen-Präsidium ist, keine Stellung. (Bild: Urs Bucher, 5. Juli 2016)

Der ehemalige Helvetia-Chef Stefan Loacker nimmt zur Frage, ob er Kandidat fürs Raiffeisen-Präsidium ist, keine Stellung. (Bild: Urs Bucher, 5. Juli 2016)

Wie sieht es aus mit Stefan Loacker? Hat er Interesse am Raiffeisen-Verwaltungsratspräsidium? Über eine Sprecherin einer Gesellschaft, bei der er im Aufsichtsgremium sitzt, lässt er ausrichten, er gebe dazu keinen Kommentar ab.

Frei geworden ist der Sessel des Raiffeisen-Präsidenten bekanntlich, weil die Affäre um Pierin Vincenz den glücklosen Rüegg-Stürm aus dem Amt gespült hat, der jede Kontrolle über den früheren Bankchef verloren hatte. Würde nun Loacker auf Rüegg-Stürm folgen, wäre dies gewürzt mit einem Schuss Ironie: Hartnäckig hält sich nämlich der Verdacht, dass Loacker bei Helvetia ging, weil er es mit dem damaligen Verwaltungsratspräsidenten nicht konnte. Und der hiess: Pierin Vincenz.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.