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Raiffeisen-Unternehmerpreis geht an Muotathaler Möbelfabrik

Die Möbelfabrik Muotathal Paul von Rickenbach AG gewinnt den KMU-Preis des Raiffeisen Unternehmerzentrums. Dank einer langjährigen Fokussierung auf die Bearbeitung von Massivholz ist die Firma heute über die Landesgrenze hinaus bekannt.
Raphael Bühlmann
Thomas von Rickenbach und sein Vater Paul von Rickenbach nehmen den Raiffeisen Unternehmerpreis entgegen. (Bild: Eveline Beerkircher, Emmen, 7. November 2018)

Thomas von Rickenbach und sein Vater Paul von Rickenbach nehmen den Raiffeisen Unternehmerpreis entgegen. (Bild: Eveline Beerkircher, Emmen, 7. November 2018)

Der Gewinner des ersten Raiffeisen Unternehmerpreises Zentralschweiz macht dem Namen der Auszeichnung alle Ehre. Die Möbelfabrik Muotathal Paul von Rickenbach AG hat es als Kleinunternehmen erfolgreich geschafft, einem immer globaler werdenden Marktumfeld zu trotzen. Heute Abend setzte sich das auf die Verarbeitung von Massivholz spezialisierte Unternehmen gegen fünf weitere Finalisten durch und holt sich damit den mit 10000 Franken dotierten «Goldenen David». Damit ausgezeichnet hat die Jury vor allem den Mut und den Innovationsgeist des heutigen Firmeninhabers und Geschäftsführers, Thomas von Rickenbach.

«Nichts ist unmöglich» heisst es denn auch auf der Firmenhomepage der Schwyzer Möbelfabrik. Ein Credo, das sich die Schwyzer über die Jahre regelrecht einverleibt zu haben scheinen. Weitsichtig fokussierte sich Thomas von Rickenbach, der den Familienbetrieb in vierter Generation führt, bereits vor Jahren auf die hochpräzise Massivholzverarbeitung und investierte in entsprechende Maschinen. Zudem förderte von Rickenbach laufend das innovative Denken im Betrieb. Das Resultat: Zu den Kunden der Möbelfabrik Muotathal zählen heute die Qualitätsführer verschiedener Branchen. Victorinox-Messer, Hüsler-Nest-Betten oder Relish-Gitarren setzen auf das verarbeitete Massivholz aus dem Muotathal. Inzwischen beschäftigt die Firma 29 Mitarbeiter.

«Es braucht eine gute Mischung», nannte Thomas von Rickenbach das Erfolgsrezept seiner Firma. Mann müsse seinen eigenen Kopf haben, aber auch die Faust im Sack machen können, sagte der Unternehmer bei der Preisverleihung in Emmen.

Ein Preis für bisherige und kommende Generationen

Mit dem «Goldenen David» würdige die Fachjury insbesondere auch den wertvollen Beitrag, den die Möbelfabrik für die Region leistet. «Die Auswahl ist uns nicht leichtgefallen», erklärte Stefan Born, Jurymitglied und Begleiter des Raiffeisen Unternehmerzentrum Baar. Und doch sei die Wahl am Schluss eindeutig gewesen. «Wir waren beeindruckt von der Innovationskraft des Familienbetriebs», so Born. Beim Besuch vor Ort habe man sofort gesehen, woher die Firma komme und wohin sie gehen werde. Ein traditionelles Unternehmen, das eines der ältesten Werkstoffe mit modernsten Maschinen verarbeitet und es schafft, auch in Länder mit deutlich tieferen Lohnkosten zu exportieren. «Der Preis gehört deshalb allen bisherigen und noch kommenden Generationen der Familie von Rickenbach», sagte Born in seiner Laudatio.

Freude über den «Goldenen David» und das Preisgeld: Thomas von Rickenbach mit seinem Vater Paul von Rickenbach bei der Übergabe des Unternehmerpreises. (Bilder: Eveline Beerkircher)
Alle sechs Finalisten anlässlich der feierlichen Preisverleihung in der Viscosistadt.
Moderatorin Annina Campell (Mitte) mit Karin und Marco Gössi, den Gewinnern des Publikumspreises.
Hielt ein pointenreiches und kurzweiliges Referat: Ehrenpräsident des FC Basels und Wirtschaftsjurist Bernhard Heusler.
Urs P. Gauch, Leiter Departement Firmenkunden Raiffeisen Schweiz, mit Urner Landammann Roger Nager.
Hätte am liebsten allen sechs Nominierten einen Preis verliehen: Jurymitglied und Geschäftsführer des Raiffeisen Unternehmerzentrums (RUZ) Stefan Born.
Finalisten Oliver Mattmann und Daniel Odermatt, Chefs der Leancom GmbH, im Gespräch mit Annina Campell.
Fünf der acht Jurymitglieder: Edgar Odermatt (Inhaber der Blattmann und Odermatt AG), Heinz Steiner (Inhaber Steiner Schreinerei-Fensterfabrik AG), Bettina Schibli (Leiterin Lesermarkt und Stv. Leiterin Luzerner Zeitung AG), Irene Hunkeler (Geschäftsleiterin und Verwaltungsrätin 1a Hunkeler Fensterbau AG und 1a Hunkeler Holzbau AG), Lucas Peter (VR-Präsident und Mitinhaber Elektro Peter Willisau AG).
Oliver Niedermann, Leiter Marketing, und Patricia Pachler, Leiterin Business Events (beide Raiffeisen Schweiz).
Genossen den Abend: Celia Mauro aus Zofingen und Stefan Ging aus Strengelbach, Mitarbeiter der nominierten Schär Druckverarbeitung AG in Wikon.
Marc Bärtschi, Finanzchef Talsee AG, und Mark Baumann, Mitinhaber Talsee AG.
Oliver Britschgi, Vorsitzender Bankleitung Raiffeisen Obwalden, und John de Haan, Präsident Gewerbeverband Obwalden.
Marcel Lüscher, Leiter Raiffeisenbank Sempachersee Süd, und Kurt Sidler, Vorsitzender der Raiffeisen Verbandspräsidenten.
Louis Grosjean, Leiter Segmentsmanagement Firmenkunden, mit Natalie Baur, Beraterin Marketing, Raiffeisen Schweiz.
Für jeden Geschmack etwas: Das vielfältige Buffetangebot der Tavolago AG erfreute sich grosser Beliebtheit.
Am Gössi-Tisch freute man sich über den gewonnenen Publikumspreis.
Auch ohne Preis bei guter Laune: Das Team um Daniel Odermatt (links), CEO der Zuger Firma Leancom GmbH.
Géraldine Dewarrat und Mathilde Grezet, Raiffeisen Schweiz.
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Raiffeisen Unternehmerpreis Zentralschweiz geht ins Muotathal

Gössi als beliebtestes Unternehmen ausgezeichnet

Nebst dem Jurypreis wurde in der Viscosistadt in Emmen auch das bei der Öffentlichkeit beliebteste Unternehmen gekürt. Der Publikumspreis und damit das Preisgeld von 5000 Franken geht an das Horwer Carunternehmen Gössi. Daniel Hofmann, Vorsitzender der Raiffeisen Horw, lobte in seiner Rede die konsequente Orientierung des Carunternehmens an den Kundenwünschen. «Gössi ist immer am Puls des Marktes», so Hofmann. Auch die fortlaufende Investition in die Fahrzeugflotte, die Weiterbildung und Betreuung der Mitarbeitenden sowie das professionelle Marketing nannte Hofmann als die wesentlichen Erfolgsfaktoren, die nicht zuletzt dazu beigetragen haben, dass Gössi den Publikumspreis deutlich gewonnen hat.

30 Unternehmen kämpften um den «Goldenen David»

Nachdem Raiffeisen letztes Jahr mit der Koch AG aus Appenzell eine Ostschweizer Firma ausgezeichnet hatte, konnten sich in diesem Jahr Unternehmen aus den Kantonen Luzern, Zug, Uri, Schwyz, Obwalden oder Nidwalden mit 10 bis 150 Mitarbeitenden für den «Goldenen David» bewerben. Insgesamt sind 30 Kandidaturen waren eingegangen. Die Jury hatte dann zuerst eine Shortlist erstellt und sich schliesslich auf sechs Finalisten nominiert. Zu den Finalisten zählten nebst den zwei Preisträgern das Gipser-, Stuckatur- und Plattenlegergeschäft Franz Kempf AG aus Altdorf, das Beratungsunternehmen Leancom GmbH aus Zug, die Schär Druckverarbeitung AG aus Wikon sowie die auf Badezimmermöbel spezialisierte Talsee AG aus Hochdorf.

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