Reichste Aargauer: Familie Hayek top

Die Finanzkrise hat den 300 Reichsten in der Schweiz auch heuer zugesetzt, aber nicht mehr so stark wie 2008. Sie haben laut Schätzungen des Magazins «Bilanz» 10 Milliarden Franken verloren; 70 Milliarden waren es im Vorjahr. Die Reichsten im Aargau sind die Hayeks. Ihr Vermögen ist sogar gewachsen.

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Nicolas G. Hayek

Nicolas G. Hayek

Aargauer Zeitung

Im jüngsten Ranking gibt es neben vielen Verlierern auch Aufsteiger. Nachdem die Familie Hayek 2008 wegen des Kursrückschlags der Swatch-Aktien auf dem Papier über 2 Milliarden verloren hatte, ist das Vermögen 2009 um rund 1,5 Milliarden auf 3 bis 4 Milliarden gestiegen. Patron Nicolas G. Hayek (Bild) und seine Familie sind damit laut «Bilanz» die Reichsten im Aargau.

Zu den nächstreichsten im Kanton zählt das Magazin den Textilhändler und Immobilienbesitzer Ronald de Waal mit 1 bis 1,5 Milliarden Franken, gefolgt von den «Triumph»-Besitzerfamilien Spiesshofer und Braun (600 bis 700 Mio.), der Familie Müller (Anlagenbau, 500 bis 600 Mio.) und den Familien Barth (Rivella) und Bertschi (Transport/Logistik), die mit jeweils 100 bis 200 Mio. Franken gewichtet werden. (mz)

Ikea-Gründer bleibt an der Spitze

Als Reichster in der Schweiz gilt unverändert Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Dem im Waadtland ansässigen schwedischen Möbel-Industriellen wird unverändert ein Vermögen von 35 bis 36 Milliarden zugeschrieben. An zweiter Stelle folgen die Roche-Erben Hoffmann und Oeri (15 bis 16 Milliarden, eine Milliarde weniger). Mit 10 bis 11 Milliarden behauptet sich die C&A-Textildynastie Brenninkmeijer trotz der Einbusse von 2 Milliarden auf dem dritten Rang, neu auf gleicher Höhe wie die Familie von Ernesto Bertarelli (unverändert).