REPORT: In Luzern sind die Wohnungspreise in zehn Jahren am stärksten gestiegen

Nirgends sind schweizweit die Quadratmeterpreise für Wohnungen so stark gestiegen wie in der Stadt Luzern. Das zeigt eine Langzeitanalyse. Teuerstes Pflaster ist aber Zürich.

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In Luzern haben sich die Wohnungspreise seit 2007 am stärksten verteuert. (Symbolbild) (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

In Luzern haben sich die Wohnungspreise seit 2007 am stärksten verteuert. (Symbolbild) (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

In der Stadt Luzern kostet ein Quadratmeter Land aktuell 8500 Franken, das sind 82 Prozent mehr als noch im Jahr 2007, wie eine Analyse der Immobiliensuchmaschine Comparis und der ETH Zürich zeigen. Bei den Gemeinden mit dem höchsten Preisanstieg für Wohnungen steht Luzern an der Spitze vor Horgen und Sursee. Das Luzerner Städtchen ist zusammen mit Hochdorf neu in den Top Ten.

Top 10 Regionen mit dem höchsten Preisanstieg für Wohnungen


Am geringsten ist der Preisanstieg innert 10 Jahren in der Gemeinde Laupen (+ 23 Prozent). Auf Rang 7: Willisau (+ 34 Prozent, durchschnittlicher Quadratmeterpreis: 5000 Franken).

Zürich löst in diesem Jahr St. Moritz an der Spitze der teuersten Wohnungen ab: Ein Quadratmeter Eigentumswohnung wird für 12’250 Franken angeboten – das sind 750 Franken mehr als letztes Jahr. Auf Platz 7: Zug (10'250 Franken), auf Rang 8 Küssnacht am Rigi mit 9500 Franken. Im Walliser Bezirk Raron sind Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von 2750 Franken schweizweit am günstigsten. Auf Platz zwei und drei folgen die beiden Neuenburger Nachbarbezirke La Chaux-de-Fonds und Le Locle mit je 3250 Franken Medianpreis pro Quadratmeter.

Die teuersten Häuser - dazu zählen Häuser mit 5 bis 6,5-Zimmer - befinden sich im Bezirk Höfe im Kanton Schwyz mit einem Preis von 2,45 Millionen Franken. Auf Rang drei befindet sich die Stadt Zug mit 2 Millionen Franken. Ein vergleichbares Haus wird im günstigsten Bezirk, Pruntrut, für 350’000 Franken angeboten. Darauf folgen die Bezirke Leventina im Tessin mit 400’000 Franken sowie Raron und Bleniotal mit je 500’000 Franken.

rem