Pharma
Roche und Novartis erhalten Empfehlungen in den USA und Australien

Der Pharmakonzern Roche kann sich berechtigte Hoffnungen auf eine Zulassung seines Gebärmutterkrebs-Vorsorgetests in den USA machen. Ein Ausschuss der Arzneimittelbehörde FDA hat den Test einstimmig als Vorsorgetest erster Wahl empfohlen.

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Ein Gebärmutterkrebs-Test von Roche und ein Impfstoff von Novartis könnten die Zulassung in den USA und in Australien erhalten.

Ein Gebärmutterkrebs-Test von Roche und ein Impfstoff von Novartis könnten die Zulassung in den USA und in Australien erhalten.

Keystone

Die Empfehlung gilt für Frauen ab 25 Jahren mit einem hohen Risiko von Gebärmutterhalskrebs, wie der Pharma-Konzern in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Im Falle einer Zulassung wäre der Human Papillomavirus-Test der erste Erstlinien-Vorsorgetest für Gebärmutterhalskrebs in den USA.

In dem Land wird gemäss Mitteilung jedes Jahr bei 12'000 Frauen Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Human Papillomavirus (HPV) sei die Ursache fast aller Fälle dieser Krebsart.

Gute Nachrichten gibt es auch für die Konkurrentin Novartis: Deren Impfstoff Bexsero erhielt in Australien die Empfehlung eines Beratergremiums zur Vorbeugung von Meningitis-B-Erkrankungen, wie das Basler Unternehmen mitteilte. Das Schwergewicht liege dabei auf Kleinkindern sowie auf Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren.

In der EU war Bexsero vor einem Jahr zugelassen worden. Analysten attestieren dem Impfstoff ein Umsatzpotenzial von über einer Milliarde Dollar pro Jahr.