ROTHENBURG: Bäckerei-Versorger Pistor macht 2016 weniger Umsatz

Pistor blickt auf ein erfolgreiches 100. Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz ging leicht zurück. In der Gastronomie-Sparte konnte der genossenschaftlich organisierte Bäckerei- und Gastrozulieferer zulegen.

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Ein Pistor-Mitarbeiter beim Zusammenstellen der Ware. (Bild: Philipp Schmidli (Rothenburg, 26. Januar 2016))

Ein Pistor-Mitarbeiter beim Zusammenstellen der Ware. (Bild: Philipp Schmidli (Rothenburg, 26. Januar 2016))

Pistor hat 2016 rund 105'100 Tonnen Waren ausgeliefert. 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Wegen der Minusteuerung und tiefer Preise ging der Umsatz aber um 0,9 Prozent auf 616,6 Millionen Franken zurück.

Das Unternehmen blicke auf ein erfolgreiches 100. Geschäftsjahr zurück, teilte die Pistor AG mit Sitz in Rothenburg am Donnerstag mit. Trotz Umsatzrückgang hätten sich Bestellvolumina und die Menge der ausgelieferten Tonnagen positiv entwickelt.

In der Gastronomie-Sparte legte Pistor dank Liefer- und Zusammenarbeitsvereinbarungen mit neuen Kunden absatz- und umsatzmässig zu. Wachstumstreiber waren Frischprodukte, Fleisch und Fisch sowie Tiefkühlprodukte. Weiter sei auch die Nachfrage nach Labelprodukten gestiegen.

Das Handelsunternehmen beschäftigte 2016 erstmals mehr als 500 Personen. Der Bäcker-Konditor-Confiseur-Versorger mit 15'000 Artikeln wurde 1916 von Bäckern als Selbsthilfeorganisation zum Einkauf von Lebensmitteln gegründet.

Die Pistor Holding, zu der neben der Pistor AG auch das Beratungsunternehmen Proback und das Rohstoffhandelsunternehmen Fairtrade gehört, präsentiert ihren Abschluss Anfang Mai.

 sda/rem