SACHSELN: Motorenherstellerin Maxon legt um 6 Prozent zu

Die Mikromotorenherstellerin Maxon Motor Gruppe ist 2015 gewachsen. Ein Teil der Produktion musste nach Ungarn und Südkorea verlagert werden.

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Dieses ferngesteuerte Unterwasserfahrzeug unterstützt Archäologen in Japan auf der Suche nach einem verschollenen U-Boot. Im Unterwasserroboter kommen Motoren-Getriebe-Komponenten von Maxon Motor aus Sachseln zum Einsatz. (Bild PD)

Dieses ferngesteuerte Unterwasserfahrzeug unterstützt Archäologen in Japan auf der Suche nach einem verschollenen U-Boot. Im Unterwasserroboter kommen Motoren-Getriebe-Komponenten von Maxon Motor aus Sachseln zum Einsatz. (Bild PD)

Der Umsatz der Mikromotorenherstellerin Maxon Motor Gruppe nahm im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 402,5 Millionen Franken zu. Zugelegt hat das in Sachseln ansässige Unternehmen in Asien und Nordamerika.

Im umsatzmässig wichtigsten Markt, in Europa, musste Maxon gemäss Mitteilung vom Mittwoch aber einen leichten Rückgang hinnehmen. Als Gründe werden der schwache Euro und die Währungsrabatte genannt.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben wegen des Frankenschocks rascher als geplant Produktionsverlagerungen nach Ungarn und Südkorea vorgenommen. Die ausgelieferte Motorenstückzahl konnte um 6 Prozent gesteigert werden.

Zum Ertrag machte das Unternehmen keine näheren Angaben. Es gab einzig bekannt, dass der Cashflow von 36,9 Millionen Franken auf 39,3 Millionen Franken zugenommen habe.

Maxon entwickelt und produziert kleine und präzise Motoren. Den grössten Umsatzanteil hat mit über 40 Prozent die Medizinaltechnik. Die weiteren Sparten sind Industrieautomation und Robotik, Mess- und Prüftechnik sowie Luft- und Raumfahrt. Gemäss Maxon kommen im neuen Mars-Projekt der Europäischen Weltraumorganisation erneut Maxon-Motoren zum Einsatz.

<strong>Mehr zum Thema am 23. Juni in der Neuen LZ. </strong>

sda/rem

Blicken mit Zuversicht in die Zukunft: Eugen Elmiger, CEO von Maxon und Karl-Walter Braun, Mehrheitsaktionär von Maxon). (Bild PD)

Blicken mit Zuversicht in die Zukunft: Eugen Elmiger, CEO von Maxon und Karl-Walter Braun, Mehrheitsaktionär von Maxon). (Bild PD)