Konsum

Salat, Milch und Tabak werden teurer

Die Schweizer Grosshandelspreise sind im August wegen höherer Preise für Erdöl- und Metallprodukte leicht gestiegen. Die Produzenten- und Importpreise sind gegenüber Juli angestiegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

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Handelscontainer werden an einem Verladeterminal verschoben (Symbolbild)

Handelscontainer werden an einem Verladeterminal verschoben (Symbolbild)

Keystone

Der Gesamtindex erreichte damit den Stand von 107,0 Punkten (Mai 2003=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,5 Prozent, wie es weiter hiess.

Die Produzentenpreise stiegen im August um 0,2 Prozent. Im Vorjahresvergleich betrug die Zunahme ebenfalls 0,2 Prozent. Der Index lag bei 107,9 Punkten.

Teurer im Vergleich zum Vormonat waren vor allem Salatgemüse, Rohmilch, Tabakwaren, Papier, Papierprodukte und Mineralölprodukte. Weniger bezahlten die Konsumenten unter anderem für Schlachtschweine, Schweinefleisch, verschiedene Produkte der chemischen Industrie, Erzeugnisse des Stahl- und Leichmetallbaus und für Drahtwaren.

Die Preise für Importprodukte wiesen ein Plus von 0,1 Prozent auf. Gegenüber dem Vorjahr betrug die Zunahme 1,2 Prozent. Der Index stieg auf 105,2 Punkte.

Tiefer in die Tasche greifen mussten die Konsumenten für Soja, Gemüse, rohes Erdöl, Erdgas und Textilien, Heizöl, Roheisen Armierungsstahl und Nichteisen-Metalle. Preisrückgänge stellten die Statistiker für Rohtabak, Weintrauben, Rindfleisch, Bekleidung, Flugpetrol, Glas, Keramikplatten, Edelstahl, sonstige Metallwaren und Möbel fest.