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Sanfte Wende bei Hypothekarzinsen

Zinsen Eine Zinswende bei der Europäischen Zentralbank dürfte noch lange auf sich warten lassen. Sowohl der Ökonom und Vermögensverwalter Christof Strässle als auch Thomas Heller, Chefanalyst bei der Schwyzer Kantonalbank, rechnen nicht vor Ende 2018 mit dem Ende der Tiefst- und Negativzinsen im europäischen Währungsraum. Die US-Notenbank Fed hingegen hat bereits ­erste sanfte Zinsschritte eingeleitet. Weitere werden erwartet.

Was bedeutet die sanfte Zinswende in den USA für die Schweiz? Naht ein Ende der historisch tiefen Hypothekarzinsen? «Wenn Leitzinsen und Inflationserwartungen anziehen, wird dies auf die Hypothekarzinsen durchschlagen. Bei den langen Laufzeiten haben wir bereits eine Bewegung nach oben gesehen. Im kurzfristigen Bereich dürfte diese später folgen. In den nächsten 12 Monaten erwarte ich eine sanfte Straffung», sagt Strässle. Heller erwartet ebenfalls eine sanfte Gegenbewegung bei den Immobilienzinsen. «Das Tief- und Negativzinsumfeld wird uns noch eine Weile begleiten. Es ist nicht mit einem raschen und markanten Anstieg der Hypothekarzinsen zu rechnen», so Heller. (rr)

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